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Der lebende Ozean

Die Ozeane wimmeln von Leben. Mikroskopisch kleine Tiere und Pflanzen (Abbildung) gibt es von den Flachwasserbereichen bis hinunter auf den Grund der Tiefsee. Die Lebensgemeinschaften dieses Planktons können als Indikatoren für den Zustand der Ozeane und somit als Frühwarnsystem fungieren. Vorraussetzung hierfür ist jedoch die genaue Erforschung der Lebensgemeinschaften (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Ökosysteme können ein gewisses Maß an äußeren Schwankungen tolerieren und ausgleichen. Doch wann kippen sie um? Der Frankfurter Meeresbiologie Michael Türkay untersucht das Zusammenspiel mariner Ökosysteme und hat Organismen ausgemacht, die als Indikatoren und "Frühwarnsysteme" dienen können.

Die Ozeane gehören zu den am wenigsten erforschten Regionen unseres Planeten. Dabei spielen sie für den Wärme- und Energiehaushalt der Erde eine wichtige Rolle. Der Mensch fischt und badet vor allem in den Flachmeeren. Dort ist auch die Schifffahrt am dichtesten. Doch obwohl die Flachmeere nur etwa 5 Prozent des Ozeanbodens ausmachen, wirken sich menschliche Einflüsse empfindlich auf alle Meeresbewohner aus, bis in die dunkle, kalte und nahrungsarme Tiefsee. Was wir über das Zusammenspiel der vielfältigen marinen Ökosysteme und ihre Funktion als Frühwarnsysteme wissen, berichtet der Meeresbiologie und Professor an der Goethe-Universität Michael Türkay in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt", das dem internationalen Jahr des Planeten Erde gewidmet ist.

"Tiere und Pflanzen des Meeresbodens bestimmen Küstenformen und stabilisieren sie gegenüber den Gewalten des Wassers", weiß Michael Türkay. Seit über 30 Jahren befährt er auf Forschungsschiffen die Weltmeere, steht knöcheltief....

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Blutige Hai- Metzelei im Inselparadies E-Mail
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Geschrieben von Spiegel online am Montag, 15. September 2008.
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Finnen: Während einer der Fischer die Brustflosse anhebt, trennt der andere sie mit einer Machete vom Rest des Körpers ab. Die Abtrennung der Flossen nennt man Finnen. (Foto: Axel Stückrath, Bildquelle: Spiegel online)Für Touristen sind die Malediven ein Traum, für Haie ein Alptraum: Weil in Asien Höchstpreise für ihre Flossen bezahlt werden, schneiden Fischer sie den Tieren bei lebendigem Leibe ab. Kritik an dem Treiben ignoriert die autokratische Regierung - oder unterdrückt sie.

Ein kleines Fischerboot treibt zwischen den palmengesäumten Inseln im Süd-Male-Atoll. Die beiden barfüßigen und braungebrannten Fischer holen ihre Fangleine ein, der abgerundete Kopf eines Schwarzspitzen-Riffhais kommt aus dem blauen Wasser. Dann folgt der graue Körper mit Brust- und Rückenflosse - er ist das eigentliche Ziel der Fischer.

Das Tier ist müde. Trotzdem schlägt es mit der Schwanzflosse panisch um sich, windet seinen Körper, verdreht sich - vergeblich. Einer der Fischer hebt eine verrostete Machete über seinen Kopf und schlägt zu: einmal, zweimal, dreimal. Die Rückenflosse ist ab. Dann die Brustflossen. Der blutende Hai wird wie Abfall über Bord geschmissen. Er sinkt taumelnd auf den Meeresgrund hinab, wo er langsam zugrunde geht.

Für viele Touristen mögen die Malediven ein Paradies sein.....

Artikel weiterlesen auf Spiegel online (Internet-Link)

Kommentare
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Meeresfreund - Sind die >Malediven unter dies   | 85.176.183.9 | 2008-10-13 11:09:17
Unter den im diesem Artikel beschriebenen Umständen sollte man sich wohl doch reiflich überlegen, ob die Malediven noch als Traumziel für den urlaub anzusehen sind. Ich meine NEIN!
Erst wenn sich die Regierung um den Fortbestand eines gesunden Meeres mit seiner Flora und Fauna kümmert, kann man auch guten Gewissens sein Geld wieder dortlassen. Bis dahin jedoch sollte man die Inseln als Reiseziel boykotieren.
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