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Japan: Die ersten Walfänger verlassen das sinkende Schiff

Das Interesse der japanischen Bevölkerung an Walfleisch geht immer weiter zurück. Nun wird auch das Aushängeschild des Walfangs das Feinkostgeschäft „Yushin“ geschlossen und die ersten Walfänger haben abgeheuert. Das könnte der Anfang vom Untergang der japanischen Walfang-Industrie sein. Die Wale würde es freuen. (Grafik: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Japans Walfangindustrie befindet sich in der Krise: keine Kundschaft, kein Absatz, kein Prestige. Einige Besatzungsmitglieder sollen bereits frustriert abgeheuert haben.

Die erste Nachricht kam vor drei Wochen: Ende Oktober entzogen die panamaischen Behörden dem Versorgungsschiff der Waljäger, der Oriental Bluebird, die Flagge Panamas. Dem Schiffseigner wurde die höchstmögliche Geldstrafe von 10.000 US-Dollar auferlegt. Er hatte permanent gegen nationale und internationale Umweltgesetze verstoßen.

Die nächste Nachricht ist von dieser Woche: Das Yushin im Tokioter Einkaufsviertel Asakusa soll geschlossen werden. Das Yushin ist ein Feinschmeckerlokal und -geschäft für Liebhaber von Walfleisch. Es gilt als Flaggschiff der Walfangindustrie.

Auch unter den Waljägern scheint es zu rumoren. Greenpeace liegen Informationen vor, denen zufolge die ersten Crewmitglieder abgesprungen sind. Damit würden......

weiter …
 
Gigantischer Eisberg losgebrochen E-Mail
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Geschrieben von Soiegel online am Freitag, 5. September 2008.
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Kanadische Arktis: Erneut ist ein riesiger Eisberg abgebrochen, diesmal vom Markham-Schelf. (Bildquelle: Spiegel online)Das arktische Meereis zerfällt weiterhin mit dramatischem Tempo: Ein Jahrtausende altes Eisschelf ist losgebrochen und treibt nun im Ozean. Der Verlust an Eisfläche im hohen Norden übertrifft die Erwartungen von Forschern bei weitem.

Der Zerfall der Eisschelfs in der kanadischen Arktis scheint unaufhaltsam. Jetzt haben Forscher bekanntgegeben, dass das Markham-Schelf in der Region um die Ellesmere-Insel abgebrochen ist und in Richtung Atlantik treibt. Das Schelf mit einer Fläche von 49 Quadratkilometern löste sich demnach bereits Anfang August. Als Ursache nannte Luke Copland vom Labor für Kryosphärenforschung an der University of Ottawa die ungewöhnlich hohe Lufttemperatur in diesem Sommer......

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