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Wangerooge und Borkum wollen Windpark verhindern

So soll es bald vor den Nordstränden von Borkum und Wangerooge aussehen.Für Holger Kohls ist es ein gewohntes Bild: Neue Gäste kommen auf die Insel Wangerooge, und der erste Gang führt schnurstracks an den Nordstrand, den Blick genießen aufs offene, unverstellte Meer. "Wir haben nichts außer unserem Horizont", sagt der Bürgermeister und Kurdirektor Kohls mit kämpferischem Unterton. Und deshalb fährt er heute aufs Festland nach Oldenburg. Dort versuchen die beiden Inselgemeinden Wangerooge und Borkum vor dem Verwaltungsgericht den Bau von zwei Offshore-Windparks zu verhindern, die nach dem Willen der Betreiber, aber auch der Landesplaner nur etwa 14 Kilometer vor den beiden Inseln aus der Nordsee wachsen sollen.

14 Kilometer aber sind "gar nichts" für den Wangerooger Bürgermeister, er fürchtet um den guten Ruf der beiden Inseln. Immerhin sollen vor Borkum 44 der riesigen Windmühlen und vor Wangerooge 18 solcher Anlagen ins Meer gestellt werden. Bis zu 150 Meter hoch.....

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Auf der Spur des Roten Tunfischs E-Mail
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Geschrieben von WWF / Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 14. August 2008.
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Früher zogen gewaltige Schwärme des Roten Tunfisches mit gewaltigen Exemplaren durch das Mittelmeer. Heute findet man sie nur noch vereinzelt und dann auch nur meist kleine Tiere (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Einst tummelte sich der Rote Tunfisch (auch Blauflossen-Tunfisch genannt) massenhaft im Mittelmeer. Doch in den vergangenen Jahren sind die Bestände um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Einer der beliebtesten und wertvollsten Speisefische steht damit kurz vor dem Verschwinden. Die Ursache des Niedergangs ist nach Ansicht des WWF eindeutig: Derzeit werden jährlich schätzungsweise 60.000 Tonnen Tunfisch im Mittelmeer gefangen. Das ist doppelt soviel wie von der EU erlaubt und viermal soviel wie von Wissenschaftlern empfohlen.  

Das Mittelmeerprogramm des WWF startet daher zur Rettung des Tunfischs ein bis dato einmaliges Projekt und bestückt vor Spaniens Küste Tiere mit Sendern. Bisher ist der „König der Meere“ nämlich noch ein in vielerlei Hinsicht unbekanntes Geschöpf.
Wie sehen seine Lebensgewohnheiten aus?
Wie verlaufen seine Wanderrouten?
Gibt es tatsächlich einen Bestand im östlichen Mittelmeer, der niemals den Atlantik besucht? .......

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