Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.
Wenn es um mögliche Opfer des Klimawandels geht, werden immer wieder auch die Korallen genannt. Die Nesseltiere leiden nicht nur unter steigenden Wassertemperaturen, auch die Übersäuerung der Meere macht ihnen Probleme. Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre führt nämlich auch zu einem niedrigeren pH-Wert der Ozeane - die Bildung neuer Kalkschalen wird erschwert oder ganz verhindert.
Wie sehr die Erderwärmung womöglich bereits heute den Korallen am 2000 Kilometer langen Great-Barrier-Riff zusetzt, haben nun Glenn De'ath und seine Forscherkollegen vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersucht. Sie nahmen an 69 Stellen an Riffs vor der Ostküste Australiens Steinkorallen-Proben von insgesamt 328 Kolonien. Die Organismen.....
Geschrieben von Biological Conservation / spektrumdirekt am Montag, 4. August 2008. Bisher wurde dieser Artikel 70 mal aufgerufen
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Die in Australien eingeschleppten Aga-Kröten (Bufo marinus) fordern weitere Opfer: Wann immer die gefräßigen wie giftigen Lurche an einem Gewässer auftauchen, verschwinden die Australien-Krokodile (Crocodylus johnsoni) zuhauf. Bestandseinbrüche bis zu knapp 80 Prozent wiesen die Forscher um Mike Letnic von der University of Sydney in verschiedenen Regionen Nordaustraliens nach.
Bislang galt ein Tod der Krokodile als eher anekdotischer Natur, der von Rangern oder Touristen berichtet wurde. Sie hatten eine gehäufte Zahl an verendeten Reptilien festgestellt, nachdem die Kröten deren Habitat erreicht hatten. Im Normalfall finden sich nur selten die Körper toter Krokodile. Erste Hinweise gaben den Forschern fehlende Bisswunden durch Artgenossen, was sonst häufiger zum Tod führt. Sobald die Kröten jedoch in neue Lebensräume vordringen, setzt ein Massensterben unter den Echsen ein. Im Schnitt kostet es.....
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