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Zuchtbecken statt Schleppnetz

Nach Angabe der Welternährungsorganisation FAO sind mehr als 70 Prozent der kommerziell genutzten Fischarten deutlich überfischt (Bildquelle: Stern online)In Zeiten der Überfischung gewinnen Aquakulturen zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht von Forschern lassen sich die Erträge noch deutlich steigern. Allerdings können von diesen Zuchtbecken auch Risiken ausgehen.

Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und damit auch ihr Bedarf an Nahrungsmitteln. Eine wichtige Nahrungsquelle ist die Fischerei. Zwar sind die Erträge des klassischen Fischfangs sind seit mehr als 20 Jahren konstant, doch als Folge sind die natürlichen Bestände an Fischen und anderen Meerestieren in einigen Gegenden der Welt drastisch zurückgegangen. Auf Grund der ständig steigenden Nachfrage werden in den sogenannten Aquakulturen Speisefische und Krustentiere in eingezäunten Becken gezüchtet. Seit 1985 wachsen die Erträge aus Aquakulturen pro Jahr im Schnitt um 8,8 Prozent an. Inzwischen liefern diese künstlichen Zuchten rund ein Drittel des gesamten Ertrages aus dem Meer.

Der Meeresökologe James Diana von der Universität Michigan in Ann Arbor, der aktuelle Trends der Aquakultur untersuchte, kam nun zu dem Schluss....

 

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Skandalös: Fische verrecken für Ökostrom E-Mail
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Geschrieben von Blinker am Freitag, 1. August 2008.
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So sieht ein Aal aus, der es unzerhäckselt durch eine Turbine geschafft hat. (Foto: DAV)Könnten Fische denken, dächten sie darüber garantiert anders, denn die geplanten neuen Wasserkraftwerke z.B. an der Elbe werden zahlreichen von ihnen den Garaus machen, Aale in den Turbinen zerhäckseln, andere Fische an den Rechen zerquetschen. Aber zuallerst soll einmal klar und deutlich gesagt werden, wer der wirkliche Nutznießer des "Ökostroms" ist: Für den "ökologischen Umbau" wird den Betreibern von Wasserkraftwerken eine Zusatzvergütung von zwei Cent pro Kilowattstunde gezahlt! Na, das rechnet sich doch! Allein im Unterlauf von Saale und Mulde werden jährlich 100.000 (in Worten: einhunderttausend) Euro zusätzlich ohne jeden Nachweis eines ökologischen Nutzens gezahlt.

Und beinahe täglich werden neue Wasserrechtsbescheide erteilt - ohne Auflagen für den Fischschutz... Damit sind die aufwendigen Projekte zur Wiedereinbürgerung des Lachses und des Störs oder zur Rettung der Aalbestände zur Lachnummer degradiert....

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