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Gespensterfisch mit Multi-Optik

Der Gespensterfisch (Dolichopteryx longipes) ist eine typische Tiefseeart (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)In die Tiefsee gelangt kein Tageslicht. Es gibt jedoch viele verschiedene Tiefseelebewesen, die selbst Licht erzeugen und als Signal einsetzen, diese Fähigkeit wird Biolumineszenz genannt. Die Lichtreize sind nicht sehr hell, daher sind die Augen der Tiefseefauna auf höchste Empfindlichkeit optimiert. Tiefseefische, die sich visuell orientieren, haben daher spezielle Augenformen entwickelt. Diese haben jedoch den großen Nachteil, dass das Gesichtsfeld stark eingeschränkt ist. Nun hat Prof. Hans-Joachim Wagner vom Anatomischen Institut der Universität Tübingen zusammen mit Forschern aus England und den USA während einer Fahrt mit dem deutschen Forschungsschiff "Sonne" bei einem "Gespensterfisch" (Dolichpteryx longipes Abb. unten links) einen neuartigen Augentyp entdeckt: Es ist der erste bekannt gewordene Fall, in dem ein Wirbeltier das Prinzip einer abbildenden Spiegeloptik nutzt. Die Forschungsergebnisse werden am 24. Dezember 2008, 18 Uhr, von der Fachzeitschrift Current Biology online veröffentlicht.

Augen erreichen eine maximale Empfindlichkeit, wenn sie eine möglichst....

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Nachhaltige Garnelen-Produktion schützt tropische Mangrovenwälder E-Mail
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Geschrieben von Deutsche Bundesstiftung Umwelt / M. Siedler – Aqua-Globe-Project am Freitag, 1. August 2008.
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Der Black Tiger Shrimp ist eine sehr beliebte Delikatesse und ein einträgliches Geschäft. Seinetwegen wurden in Asien riesige Mangrovengebiete vernichtet, um Platz für Zuchtfarmen zu schaffen. Neben Korallenriffen und den tropischen Regenwäldern zählen Mangrovenwälder zu den produktivsten Ökosystemen der Erde, deren weitere Vernichtung katastrophale Schäden und einen nicht wieder gut zumachenden Verlust an pflanzlichen und tierischen Arten bedeuten würde (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)In den letzten fünf Jahren hat sich der Import von Garnelen nach Deutschland verdoppelt. Allein 2007 wurden 31 Prozent mehr aus dem Ausland eingekauft als im Vorjahr. "Diese starke Nachfrage wird vor allem von der Intensivproduktion in Vietnam und Thailand bedient", erläutert Friedrich Esser, Geschäftsführer der Firma International Fish Farming Technology (IFFT, Bergisch Gladbach). Doch der gestiegene kulinarische Genuss bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt: "Die empfindlichen Ökosysteme der Mangrovenwälder an den Küsten des indischen Ozeans werden zerstört. Ein Viertel der Gebiete ging in den letzten 20 Jahren durch menschlichen Einfluss verloren", klagt Esser. Mit Technologie der Firma Sander Aquarientechnik will IFFT eine nachhaltige, umweltschonende Setzlingszucht der Riesengarnele Black Tiger (Penaeus monodon) in Kreislaufanlagen zunächst im saarländischen Völklingen aufbauen und sie später wieder in die natürlichen Zuchtgebiete zurückführen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hilft mit knapp 280.000 Euro.

Die steigende Beliebtheit und Vielfalt der Garnelen-Verkostung.....

 

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