Forscher haben in Schottland Fossilien einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies gefunden. Die Abdrücke der Überreste der 164 Millionen Jahre alten Knochen des gepanzerten Tieres geben Aufschluss über die Evolution der Reptilienordnung der Schildkröten, erklären Jérémy Anquetin und sein Team vom naturgeschichtlichen Museum auf Skye, Schottland.
Die Wissenschaftler entdeckten in einem Felsblock auf der schottischen Insel Skye mehrere Fossilien längst ausgestorbener Tierarten. Neben den Artefakten von Haien und Salamandern fanden sie Bruchstücke einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies. In monatelanger Kleinarbeit legten Spezialisten vier gut erhaltene Skelette und die Überreste von mindestens zwei weiteren Schildkröten frei. Diese Sammlung ist der bisher älteste Fund von Schildkrötenfossilien, sagen die Forscher. Das Fundstück stammt aus dem Mitteljura, jenem Kapitel der Erdgeschichte, das vor rund 161 Millionen Jahren begann und etwa 10 Millionen Jahre andauerte......
Fachleute gegen Wasserkraftwerk an der Elb-Staustufe Geesthacht
Geschrieben von Fisch & Fang am Mittwoch, 30. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 80 mal aufgerufen
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Am 2. Juni besuchte die Bundestags-Parlamentariergruppe „Frei fließende Flüsse“ die Staustufe Geesthacht an der Elbe.
An der Staustufe ist der Bau eines neuen Wasserkraftwerkes geplant, mit nicht absehbaren Auswirkungen auf den Fischbestand. Vor allem die ohnehin schon bedrohten Aale würden in den Turbinen vermehrt den Tod finden. Die Wiederansiedlung des Störs in der Elbe wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Die Bundestagsabgeordnete Brunhilde Irber bestätigte bei diesem Ortstermin die Bedenken der Fischerei-Fachleute: „Für ein Wasserkraftwerk sehe ich keine Notwendigkeit. Ein solches Kraftwerk wäre auch mit der Wasserrahmenrichtlinie nicht vereinbar. Wir werden diesem Vorhaben nicht zustimmen, zumal drei Windkrafträder die gleiche Leistung erzielen.“....
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