Höhere Temperaturen in der Arktis und damit verbundene Veränderungen der Meereisbedeckung lassen immer mehr Eisbären hungern. Die mächtigen Räuber können weniger Robben fangen, da das Meereis früher abschmilzt und aufbricht. Daher müssen die Eisbären deutlich längere Fastenzeiten in Kauf nehmen. Das haben kanadische Zoologen um Seth Cherry von der Universität von Alberta in Edmonton herausgefunden, als sie die Nährstoffversorgung von Eisbären auf dem Packeis der Beaufortsee nördlich der kanadischen Küste anhand der Blutwerte untersuchten. In den vergangenen zwanzig Jahren stieg die Zahl der hungernden Eisbären in den Frühlingsmonaten April und Mai von zehn auf fast dreißig Prozent.
Die Forscher betäubten 436 im nördlichen Kanada freilebende Eisbären mit Pfeilen, bevor sie sich ihnen näherten, um Blutproben zu nehmen. Das Blut analysierten sie auf die Inhaltstoffe Harnstoff und Kreatinin, dessen Verhältnis beschreibt, ob der Eisbär gerade fastet. Eine erste Stichprobe in den...
Geschrieben von Spiegel online am Dienstag, 22. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 37 mal aufgerufen
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Mit dem Klima ändert sich auch das Wetter: Niederländische Forscher warnen nun, dass es heftige Regenschauer in Zukunft weit häufiger geben könnte als bisher vermutet - und warnen vor schwerwiegenden Folgen.
Mit steigenden Temperaturen nehmen auch die Extremwetter-Ereignisse zu. Bislang gingen die Forscher von folgender Faustregel aus: Mit jedem Grad, das die Durchschnittstemperatur zulegt, steigt die Zahl der extremen Niederschläge um etwa sieben Prozent.
Niederländische Forscher sagen nun, dass in Wahrheit doppelt so häufig wie nach den bisherigen Prognosen mit starken, örtlich begrenzten Wolkenbrüchen zu rechnen sein wird. Geert Lenderink und Erik van Meijgaard vom Königlichen Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) in De Bilt bei Utrecht haben Daten aus 100 Jahren analysiert und daraus Trends für die Zukunft errechnet.....
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