Führende deutsche Meereswissenschaftler und Vertreter von Umwelt- und Tauchsportverbänden sowie der Wirtschaft streben die Gründung eines Verbundes an, um eine engere Vernetzung deutscher Aktivitäten zur Riffforschung und zum Riffschutz auch über das Jahr 2008 hinaus zu erreichen.
Dies ist das wichtigste Ergebnis der Abschlusskonferenz zum Internationalen Jahr des Riffes 2008 (International Year of the Reef - IYOR), die am 9. Dezember im Museum für Naturkunde Berlin stattfand. Der Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin und international bekannte Riffforscher Reinhold Leinfelder erklärte sich bereit, die Koordination mit seinem Team zu übernehmen. "Wir müssen die großen Themen wie Biodiversität und Riffe ganzheitlich angehen, aber die Herausforderung wird es sein, die Einzelaktivitäten der Forschung in Zeiten des globalen Wandels interdisziplinär zu vernetzen und in der Öffentlichkeit publik zu machen", so Leinfelder, "denn nur was man kennt, kann man schützen. Die immense Bedeutung der Riffe für Fischfang, Medizin, Küstenschutz und Tourismus zeigt, dass deren Schutz in unser aller Verantwortung liegt.".....
Intensive Landwirtschaft fördert Geschlechtsabnormalitäten bei Kröten
Geschrieben von spektrumdirekt am Montag, 7. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 53 mal aufgerufen
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Aga-Kröten in intensiv landwirtschaftlich genutzten Regionen weisen mehr Geschlechtsabnormalitäten auf als Artgenossen in verstädterten Gebieten. Dies belegt den fatalen Einfluss von Düngern und Pestiziden auf die Gesundheit von Amphibien und ihre mögliche Rolle für das rapide Sterben von Fröschen und Kröten weltweit.
Krista McCoy vom Smithsonian Tropical Research Institute und ihre Kollegen hatten im Süden Floridas in unterschiedlich stark landwirtschaftlich genutzten und besiedelten Regionen jeweils mindestens 20 Tiere gesammelt. In den ländlichen Bereichen fanden sie weit mehr "zwittrige" Kröten, bei denen sowohl männliche als auch weibliche Fortpflanzungsorgane angelegt waren. Außerdem waren ihre Vorderbeine dünner und mit weniger Daumenschwielen ausgestattet, was das Festhalten der Weibchen während der Paarung erschwert.
Insgesamt waren - so weit das Geschlecht eindeutig festzustellen war - die Männchen.....
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