Wenn die Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad steigt, kann das je nach Grundwasserspiegel regional völlig unterschiedliche Konsequenzen haben. Das zeigt eine Studie, die ein Wissenschaftler der Universität Bonn nun zusammen mit einem US-Kollegen veröffentlicht hat. Demnach entscheidet unter anderem die Lage der Wasservorräte im Boden, ob Klimaänderungen Dürren nach sich ziehen oder sich nur gering auswirken. Bisherige Modelle berücksichtigen diesen Einfluss des Grundwassers kaum. Die Untersuchung wird in der Oktober-Ausgabe von Nature Geoscience erscheinen.
Welchen enormen Einfluss Wasser auf das regionale Klima hat, wissen Küstenbewohner aus eigener Erfahrung: Im Sommer sorgt das Meer vor der Haustür meist für kühlere Temperaturen als im Landesinnern, im Winter ist es dagegen umgekehrt. Grund dafür ist zum Einen, dass Wasser ein guter Wärmespeicher ist: Es benötigt relativ viel Energie, um sich aufzuheizen, und gibt diese nur langsam wieder ab. Dazu kommt die Tatsache, dass Wasser beim Verdunsten seiner Umgebung Wärme entzieht.....
Geschrieben von Spiegel online / Illustration: Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project am Donnerstag, 3. Juli 2008. Bisher wurde dieser Artikel 80 mal aufgerufen
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Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: In der Kieler Förde tauchten nicht nur große Mengen von Ohrenquallen auf, die Tiere trieben auch wie aufgeblasen an der der Wasseroberfläche. Ein Meeresbiologe versucht, den ungewohnten Anblick zu erklären.
Tausende "aufgeblasene" Ohrenquallen (Aurelia aurita) an der Wasseroberfläche hatten bei Passanten große Verwunderung ausgelöst. "Auf dieses Phänomen sind wir bisher noch nicht gestoßen", bestätigt Meeresbiologe Ulrich. Die stärkste Konzentration war zum Wochenbeginn in der Innenförde beobachtet worden. "Sehr viele Quallen haben Gasblasen, die sie an die Oberfläche auftreiben lassen", erklärt Sommer. "Was sonst über mehrere Meter Wassertiefe verteilt ist, wurde jetzt alles an die Oberfläche getrieben."
Der Wissenschaftler brachte einen möglichen Zusammenhang.....
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