Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Posen haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in vier Begleitveranstaltungen neue Erkenntnisse auf ihren Forschungsgebieten vorgestellt. Hermann Held berichtete über Kippelemente im Klimasystem der Erde. Stefan Rahmstorf fasste neue Abschätzungen zusammen, wie stark der Meeresspiegel ansteigen könnte. In den zwei anderen so genannten Side Events berichteten Brigitte Knopf und Ottmar Edenhofer aus ökonomischer Sicht über die Erreichbarkeit des Zwei-Grad-Ziels der Europäischen Union und die mit dem Klimaschutz verbundene Kosten.
Auf einem Side Event der Föderierten Staaten von Mikronesien hielt Hermann Held einen Impulsvortrag über die Kippelemente im Klimasystem der Erde. Das sind Elemente, bei denen positive Rückkopplungen einsetzen und einen sich selbst verstärkenden.....
Geschrieben von WWF / Illustarion Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Sonntag, 29. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 278 mal aufgerufen
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Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgeht.
Die Nachricht kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. „Offenbar war das für die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser auszubeuten....
Wenn es so schlecht um die Kabeljaubestände in der Nordsee bestellt ist und alle wissenschaftlichen Empfehlungen in den Wind geschlagen werden, dann fagt man sich doch allen Ernstes, wieviele unserer EU-Politiker, die für die Fangquoten zuständig sind, in Wahrheit mit Millionen-Summen von der Fischindustrie "gesponsert" werden.
Es wird höchste Zeit, das dort einmal mit dem "eisernen Besen" ausgekehrt oder besser noch, dass diesen "Schilda-Parlament" aufgelöst wird - und das möglichst schnell.
Das EU-Parlament hat seit seinem Bestehen nur jedes Jahr Milliarden gekostet, und nur - entschuldigung des Ausdrucks - geistigen dünnschiss produziert.
Die einzigen, die von diesem Parlament profitieren (und das nicht schlecht) sind die abgeordneten selbst, die in vier Jahren mehr bekommen als ein Arbeiter in 40 Jahren Arbeitsleben und dann noch eine monatliche "Rente" kassieren, die so Mancher gerne als Jahreseinkommen hätte