IWC erneut gestrandet – und der Waltod lacht weiterhin
Geschrieben von WWF / Illustration und Kommentar Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project am Sonntag, 29. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 108 mal aufgerufen
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Der Walschutz ist auf der 60. Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission IWC die heute in Chile endet, einmal mehr auf Grund gelaufen. „Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische Fortschritte erzielt worden“, zieht Volker Homes vom WWF Deutschland ein ernüchterndes Fazit.
Die unterschiedlichen Positionen von Walfanggegnern und -befürwortern sind so festgefahren, dass sich die Kommission lediglich drauf verständigt hat, keine Beschlüsse zu fällen. Für den WWF ist das ein Armutszeugnis. „Die Regierungen müssen endlich das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu sichern“, so Homes weiter. Neben dem kommerziellen Walfang stellen der Klimawandel, die Verschmutzung der Meere, Unterwasserlärm und vor allem die industrielle Fischerei die größten Bedrohungen für die Meeressäuger da. Schätzungsweise 300.000 Wale und Delphine verenden Jahr für Jahr in den Netzen der Fischereiflotten....