Geschrieben von WWF am Freitag, 27. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 128 mal aufgerufen
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Schiffe, die unter sogenannten Billigflaggen fahren, verletzen Fischereirechte und weisen oftmals katastrophale Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards auf. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des WWF und der Internationalen Transportarbeiter Förderation (ITF) hervor. „Durch die fehlenden Kontrollen in vielen Billigflaggen-Staaten erhalten Schiffsbetreiber einen Freibrief zur Ausbeutung von Menschen und Meeren“, so WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.
Unter Billigflaggen registrierte Fischtrawler seien mit verantwortlich für die illegale Fischerei in internationalen Gewässern, so der WWF. Allein auf der Hochsee verursacht die Piratenfischerei jährlich einen wirtschaftlichen Schaden von 1,2 Milliarden US-Dollar. Es gibt nach Angaben der Studie einen regelrechten Trend, große Fischtrawler unter Billigflaggen fahren zu lassen.
So verzeichnet beispielsweise das internationale Schiffsregister von Lloyds in London 318 industrielle Fischtrawler, die in Kambodscha, Georgien, Mongolei, Nordkorea, Sierra Leone und Togo gemeldet sind. Keines dieser Länder hat jedoch Genehmigungen....