Trotz angedrohter Ordnungsstrafen sind Greenpeace-Aktivisten am vergangenen Samstag zum Sylter Außenriff gefahren, um Steine im Naturschutzgebiet zu versenken. Die Aktion wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt.
Mehr als 300 Steine befinden sich nun auf dem Meeresboden des Sylter Außenriffs. Sie helfen dabei, das Gebiet vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze sowie Sand- und Kiesabbau zu schützen.
Das Gebiet ist eigentlich von der deutschen Regierung als Schutzgebiet ausgewiesen. Zudem ist Deutschland nach der Anfang 2008 verabschiedeten Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie dazu verpflichtet, bis 2020 einen guten Umweltzustand der europäischen Meere zu erreichen.
"Bundesumweltminister Sigmar Gabriel muss den Schutz der Meere vor seiner Haustür ernst nehmen. Nicht nur als deutscher Umweltminister, sondern auch als derzeitiger Präsident der Konvention zur biologischen Vielfalt hat er hier eine besondere Verantwortung", meint Iris Menn, Greenpeace-Meeresexpertin.......
Geschrieben von Fachhochschule Aachen am Mittwoch, 25. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 76 mal aufgerufen
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In einem zweitägigen Seminar am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen haben kürzlich etwa 90 Experten aus 13 Nationen über verschiedene Methoden der Meerwasserentsalzung und die Einsatzmöglichkeiten von Wind- und Solarenergie diskutiert. Veranstalter waren das Solar-Institut Jülich (SIJ) und die Deutsche Meerwasserenstsalzung e.V. (DME). Bereits seit Jahren arbeiten DME und SIJ - hier insbesondere Prof. Dr. Klemens Schwarzer - eng zusammen.
Der Grund: Laut der DME lebt heute bereits mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung ohne ausreichende Trinkwasserversorgung. Im Jahr 2025, so die düstere Prognose, wird sogar die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden. Eine Lösung des Problems sehen Forscher auf der ganzen Welt darin, Meerwasser trinkbar zu machen. Dazu muss es vom Salz befreit werden. Die bekannten Methoden sind zwar erfolgreich, jedoch sehr energieaufwendig.
Die Erde ist der blaue Planet. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt - eine beinahe verschwenderische Menge des wertvollen Nass. Doch nur.....