In Zeiten der Überfischung gewinnen Aquakulturen zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht von Forschern lassen sich die Erträge noch deutlich steigern. Allerdings können von diesen Zuchtbecken auch Risiken ausgehen.
Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und damit auch ihr Bedarf an Nahrungsmitteln. Eine wichtige Nahrungsquelle ist die Fischerei. Zwar sind die Erträge des klassischen Fischfangs sind seit mehr als 20 Jahren konstant, doch als Folge sind die natürlichen Bestände an Fischen und anderen Meerestieren in einigen Gegenden der Welt drastisch zurückgegangen. Auf Grund der ständig steigenden Nachfrage werden in den sogenannten Aquakulturen Speisefische und Krustentiere in eingezäunten Becken gezüchtet. Seit 1985 wachsen die Erträge aus Aquakulturen pro Jahr im Schnitt um 8,8 Prozent an. Inzwischen liefern diese künstlichen Zuchten rund ein Drittel des gesamten Ertrages aus dem Meer.
Der Meeresökologe James Diana von der Universität Michigan in Ann Arbor, der aktuelle Trends der Aquakultur untersuchte, kam nun zu dem Schluss....
Geschrieben von Spiegel Online am Montag, 23. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 240 mal aufgerufen
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Die Arktis wird wärmer, immer mehr Eisberge brechen ab. Wo sie über den Meeresboden kratzen, bringen sie alles Leben durcheinander. Ein Meeresbiologe hat nun herausgefunden, dass dieses gelegentliche Umpflügen der Meeresfauna und -flora sogar guttun kann.
Wenn Jürgen Laudien über die Arktisstation Koldewey auf Spitzbergen spricht, dann klingt das, als ob er von einem tollen Urlaub erzählt. Dabei liegt die internationale Forschungsstation gar nicht so weit vom Nordpol entfernt - rund 1000 Kilometer sind es noch bis dorthin (mehr...). Und es kann kalt werden dort. Sehr kalt. Im Winter bis zu minus 35 Grad Celsius.
Aber der Meeresbiologe kommt meist im Früh- oder Spätsommer, dann ist es angenehmer. Er kommt, um zu tauchen. Er holt Plastikscheiben aus den Tiefen, die er dort an die Steilhänge geschraubt hat. Die Welt wird wärmer, und wenn es so etwas wie ein Fieberthermometer der Erde gibt....
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