Einer der schlimmsten Fraßfeinde von Korallenriffen im Indo-Pazifik, der sogenannte Dornenkronenseestern, weist eine größere Artenvielfalt auf als bislang angenommen: So ist die Wissenschaft bisher davon ausgegangen, dass es sich bei Acanthaster planci um eine einzige weitverbreitete Art handelt. Jetzt hat ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Geobiologen Prof. Dr. Gert Wörheide nachgewiesen, dass es tatsächlich vier Arten mit unterschiedlicher geographischer Verbreitung gibt. „Diese Entdeckung wird große Bedeutung für den Riffschutz haben“, betont Prof. Wörheide von der Universität Göttingen. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden jetzt in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Biology Letters“ veröffentlicht.
Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen im Meer, sind aber durch Klimawandel, Ozeanversauerung und Überfischung zunehmend bedroht. Eine weitere Bedrohung ist der Dornenkronenseestern, der als Fraßfeind.....
Geschrieben von Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischere am Montag, 23. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 97 mal aufgerufen
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Die Sprottenbestände in der südlichen Ostsee waren in diesem Frühjahr in einer untypischen Wassertiefe anzutreffen. Dies hat die jüngste Forschungsfahrt des Fischereiforschungsschiffes "Walther Herwig III" ergeben. Den Grund für dieses ungewöhnliche Phänomen sieht der Fahrtleiter Dr. Uwe Böttcher vom Institut für Ostseefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in den außergewöhnlich warmen Wintern der letzten beiden Jahre.
"Normalerweise befinden sich die Sprotten in der südlichen Ostsee im Mai noch unterhalb der Sprungschicht, die salzhaltiges wärmeres Wasser von weniger salzhaltigem, aber in der Regel kälterem Wasser trennt", so Böttcher. In diesem Frühjahr seien sie jedoch....