Geschrieben von Wolfgang Weitlaner - pressetext am Dienstag, 3. Juni 2008. Bisher wurde dieser Artikel 63 mal aufgerufen
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Das globale Küstenmanagement, wie es derzeit praktiziert wird, ist ineffektiv und gefährdet Millionen von Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der UN University, die diese Woche in New York präsentiert wird. Die Experten fordern mehr Schutz der sensiblen Regionen.
Buchten und Flachwassergebiete, Seegraswiesen und Korallenriffe, Mangroven und Feuchtgebiete haben in den vergangenen 50 Jahren durch die stetige Besiedlung der Menschen stark abgenommen bzw. sind enorm unter Druck geraten. Auch Begradigung und Veränderung der Küstenlinien sowie zunehmende Verschmutzung haben diesen Gebieten stark zugesetzt. Weltweit leben 40 Prozent der Gesamtbevölkerung an Küsten oder in Regionen, die innerhalb eines Radius' von 50 Kilometern vom Ozean entfernt liegen. Wenn die Entwicklung weiter so fortschreite wie jetzt, werden bis 2050 rund 91 Prozent aller Küsten durch menschliche Entwicklung verändert sein, kommt der Bericht zum Schluss. Das katastrophale daran sei, dass diese Entwicklung vielfach schlecht geplant sei.
Die negativen Auswirkungen, die den Wissenschaftlern Sorgen bereiten, sind unter anderem...