Zur Ankunft der Umweltminister auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Posen startet der WWF heute im Internet den WWF-Weltklimarechner. Das neue interaktive Online-Angebot unter www.wwf.de/weltklimarechner rechnet dem deutschen Umweltminister Sigmar Gabriel und seinen Kollegen aus über 180 Ländern mit wenigen Mausklicks vor, welche Beschlüsse nötig sind, um den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Mit dem WWF-Weltklimarechner können Besucher der WWF-Internetseite ermitteln, um wie viel die zehn Staaten mit dem größten Treibhausgasausstoß und die Europäische Union ihre Emissionen bis 2020 und 2050 senken müssen, um den Klimawandel zu bremsen. Voreingestellt sind zwei alternative Szenarien: „Wir handeln“ oder „Wir handeln nicht“. In einer dritten Variante können die Nutzer für jeden Staat gesondert Einstellungen vornehmen und so ihr eigenes Szenario einstellen. Jedes Szenario kann anhand einer interaktiven Diashow zu den möglichen Klimafolgen und anschaulichen Grafiken zur Veränderung des globalen Treibhausgasausstoßes sowie zum zukünftigen Pro-Kopf-Ausstoß der Länder detailliert ausgewertet werden.
Damit wird einem breiten Publikum verdeutlicht.....
Gesund wie ein Fisch im Wasser? Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meerestieren
Geschrieben von Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 30. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 49 mal aufgerufen
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Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meeresbewohnern - Ursachenforschung in Nord- und Ostsee nötig
Die Geschlechtsorgane der Aalmutter (Zoarces viviparus) in Nord- und Ostsee sind geschädigt. Das zeigt eine Untersuchung für die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), die das Institut für angewandte Ökologie (IFAÖ) an den Geschlechtsorganen (Gonaden) dieser Meeresfische durchführte. Die UPB sammelt bereits seit 1985 jährlich tausende Proben aus der Umwelt und vom Menschen. Diese werden eingelagert und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Analysen der Schadstoffbelastung zur Verfügung. So erlaubt der Probenstock der Aalmutter repräsentative Rückschlüsse auf die Chemikalienbelastung dieses typischen Küstenfisches in Nord- und Ostsee.
Erstmals hat die UPB nun die Geschlechtsorgane eines jährlichen Aalmutterfangs....