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Newsflash
Der Rechnungshof hat sich bei der Elbe verrechnet

Container-Riese im Hamburger Hafen. Damit Schiffe dieser Größe den Hafen anlaufen können muss die Elbe ständig ausgebaggert werden, was den Steuerzahler jedes Jahr Millionen kostet und die ökologische Struktur der Elbe stark belastet.Der WWF übt harsche Kritik an einem Bericht des Bundesrechnungshofs zur Elbvertiefung, der der Umweltorganisation vorliegt. Darin fordert die Behörde einen umfassenderen Ausbau des Flusses zwischen Hamburg und der Nordsee und spricht von einer ökologischen Überkompensation der letzten Vertiefung. „Dieser Bericht ist skandalös. Die ökologische Inkompetenz des Rechnungshofs ist erschreckend“, so WWF-Expertin Beatrice Claus. Die Umweltfolgen der Elbvertiefung von 1999 waren nach Angaben des WWF drastischer als erwartet und sind bis heute nicht ausreichend kompensiert. Der Bericht ignoriere, dass ein weiterer Eingriff die ökologische Krise der Elbe verschärfen würde.

Der WWF fordert eine engere Kooperation der Nordseehäfen, um den Containerboom in den Griff zu bekommen und Steuerzahler und Umwelt zu entlasten. „Es ist schon erstaunlich, dass der Rechnungshof die wirtschaftlichste Lösung nicht in Betracht zieht“, so Claus. Die geplante Elbvertiefung könnte mit geschätzten Kosten von 400 Millionen Euro deutlich teurer werden als erwartet. In Folge der letzten Vertiefung waren allein die jährlichen Baggerkosten im Hamburger Hafen um das Vierfache.....

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Gesund wie ein Fisch im Wasser? – Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meerestieren E-Mail
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Geschrieben von Umweltbundesamt (UBA) am Freitag, 30. Mai 2008.
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Die Aalmutter (Zoarces viviparus) ist ein Küstenfisch, der sich sehr gerne in den flachen Regionen der Strände aufhält. Besonderheit dieser Art, ist dass sie lebende Junge gebärt. (Grafik: © 2004 Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Fachleute sind besorgt über Fehlbildungen bei Meeresbewohnern - Ursachenforschung in Nord- und Ostsee nötig

Die Geschlechtsorgane der Aalmutter (Zoarces viviparus) in Nord- und Ostsee sind geschädigt. Das zeigt eine Untersuchung für die Umweltprobenbank des Bundes (UPB), die das Institut für angewandte Ökologie (IFAÖ) an den Geschlechtsorganen (Gonaden) dieser Meeresfische durchführte. Die UPB sammelt bereits seit 1985 jährlich tausende Proben aus der Umwelt und vom Menschen. Diese werden eingelagert und stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Analysen der Schadstoffbelastung zur Verfügung. So erlaubt der Probenstock der Aalmutter repräsentative Rückschlüsse auf die Chemikalienbelastung dieses typischen Küstenfisches in Nord- und Ostsee.

Erstmals hat die UPB nun die Geschlechtsorgane eines jährlichen Aalmutterfangs....

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