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Die Geheimnisse der Riffbaumeister - Korallen als Lebensraum und als Forschungsobjekt

Ein Schwarm junger Pollacks über einem Kaltwasser-Korallenriff (Foto: © M. Siedler – Aqua-Globe-Project)Korallenriffe sind komplexe und außerordentlich artenreiche Ökosysteme. Zwei bahnbrechende LMU-Studien liefern nun neue Einblicke in diese wichtigen Lebensräume - wie auch das Werkzeug zu einer schonenden Untersuchung dieser faszinierenden Unterwasserwelten. Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Christian Wild hat sich in einer Studie den bislang kaum untersuchten Kaltwasserkorallen gewidmet, die in Meerestiefen von mehreren hundert Metern leben.

Die Wissenschaftler konnten beweisen, dass auch diese Riffe - wie die tropischen Warmwasserkorallen - große Mengen organischen Materials absondern, wodurch die Aktivität der Mikroorganismen in diesem Ökosystem entscheidend beeinflusst werden kann. Weitere Wissenslücken könnten nun mit Hilfe einer anderen Studie geschlossen werden, die unter der Leitung von Dr. Christian Laforsch durchgeführt wurde: Er und sein Team haben eine Methode zur Vermessung der Oberfläche von Korallen entwickelt, bei der - anders als bei den sonst üblichen Verfahren - das empfindliche Gewebe nicht geschädigt wird. Die Korallenoberfläche ist für die Forschung und Aufklärung biophysikalischer Prozesse eine zentrale Größe. Nun hat die Wissenschaft ein wichtiges Instrument an der Hand, um Nährstoffkreisläufe, Wachstumsraten und andere Prozesse am Riff zu untersuchen......

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Handicap in der Wüste - Süßwasser aus dem Meer E-Mail
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Geschrieben von spektrumdirekt am Dienstag, 13. Mai 2008.
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MeerwasserentsalzungImmer mehr Länder des Wüstengürtels der Erde gewinnen Frischwasser aus dem Meer, als Lebensmittel, zur Bewässerung von Feldern und Golfplätzen.


Meist gut gefüllte Talsperren und reichlich Niederschläge lassen uns vergessen, dass frisches Wasser in manchen Weltregionen ein knappes Gut darstellt. Zum Internationalen Weltwassertag am 22. März 2008 mahnte die Bundesregierung, dass 1,1 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben, 2,4 Milliarden nicht über ausreichende sanitäre Einrichtungen verfügen. Staaten in den Wüstenzonen der Erde ringen um den Zugang zu Seen und Flüssen, fördern zudem so genanntes "fossiles Wasser", das in feuchteren Klimaphasen im Untergrund gespeichert wurde und in einigen Jahrzehnten verbraucht sein dürfte....

Aber ist die Meerwasserentsalzung tatsächliche eine Option der weltweit drohenden Trinkwasserknappheit entgegenzuwirken?.....

Artikel weiterlesen auf spektrumdirekt (Internet-Link)

a-gwasser

Lesen Sie zu diesem Thema auch: Meerwasser-Entsalzung: Keine Lösung des Trinkwasserproblems

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