Die Steine-Aktion zum Schutz des Sylter Außenriffs ist beendet, das Greenpeace-Engagement nicht. Meeresbiologin Iris Menn erzählt, wie es weitergeht.
Online-Redakion: Iris, warum versenkt Greenpeace keine Steine mehr im Sylter Außenriff?
Iris Menn: Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hat der Reederei des Arbeitsschiffes eine Untersagungsverfügung zugesendet. Die Reederei darf keine Steine mehr an Greenpeace ausliefern. Deshalb können wir unsere Aktivität leider nicht fortsetzen. Aber auch das Wetter spielt nicht mehr mit. Die Zeitfenster, in denen wir rausfahren könnten, werden immer kürzer und seltener.
Online-Redakion: Und wie geht es jetzt weiter?.....
Legt die globale Erwärmung eine kurze Atempause ein?
Geschrieben von IFM-GEOMAR am Montag, 5. Mai 2008. Bisher wurde dieser Artikel 53 mal aufgerufen
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Immer häufiger hat man in den letzten Jahrzehnten weltweit neue Temperaturrekorde verzeichnet. Nach einer neuen Studie, die am 1. Mai in der internationalen Fachzeitschrift „Nature“ erscheint, könnte es damit in den nächsten Jahren erst einmal vorbei sein. Grund dafür ist eine natürliche Klimaschwankung, die voraussichtlich den langfristigen Erwärmungstrend im kommenden Jahrzehnt etwas abmildert. Dies haben Klimaforscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Max-Planck Instituts (MPI) für Meteorologie anhand von verfeinerten Klimamodellvorhersagen berechnet.
Bisherige Rechnungen zum globalen Wandel, wie die im letzten Bericht des UNO Klimarats (IPCC) 2007 veröffentlichten, hat man unter Annahme bestimmter zukünftiger atmosphärischer Treibhausgasentwicklungen durchgeführt. Diese Strategie ist gerechtfertigt, solange man an der langfristigen Entwicklung des Klimas etwa bis zum Ende dieses Jahrhunderts interessiert ist. Um auch die kurzfristige Entwicklung in den kommenden Jahren vorherzusagen, müssen die Modelle zusätzliche Informationen über die natürlichen Klimaschwankungen erhalten......