Wissenschaftler des Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT), der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben zusammen mit philippinischen und jordanischen Kollegen eine bisher unbekannte Riesenmuschel entdeckt. Tridacna costata lebt in Korallenriffen des Roten Meeres und wird bis zu 40 Zentimeter lang. Sie kommt auch fossil vor und hatte früher einen Anteil von 80 % an den Riesenmuschelarten im untersuchten Gebiet. Heute gehören nur noch weniger als ein Prozent der gefundenen Muscheln dieser Art an. Ihren Rückgang vor etwa 125.000 Jahren betrachten die Forscher als ersten Nachweis von Überfischung in der Geschichte der Menschheit. Nach den Rote-Liste-Kriterien der Internation.....
Geschrieben von Spiegel online am Mittwoch, 23. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 61 mal aufgerufen
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Geoforscher beobachten derzeit außergewöhnlich niedrige Wassertemperaturen im Pazifik. Ursache ist La Niña, die Gegenspielerin zum Klimaphänomen El Niño. Eine Entwarnung im Bezug auf die Erderwärmung ist La Niña allerdings nicht.
Alle diskutieren über die drohende Erderwärmung - doch im Pazifik ist davon wenig zu spüren. Im Gegenteil: Forscher beobachten derzeit besonders niedrige Wasserstände im Pazifik nahe des Äquators - und niedrige Pegel sind gleichbedeutend mit kühlerem Wasser. Vom amerikanisch-französischen Satelliten "Jason" stammen die Aufnahmen, die das Jet Propulsion Laboratory (JPL) am California Institute of Technology im Auftrag der Nasa vorgestellt hat.
Auf dem Satellitenbild sind Wassergebiete, deren Pegel unterhalb des normalen Meeresspiegels liegen, blau gekennzeichnet. Der Äquator scheint von zwei breiten blauen Streifen regelrecht in die Zange genommen zu werden. Hinter dem kühlen Wasser steckt das Klimaphänomen La Niña, spanisch für "kleines Mädchen", das wohl noch mehrere Monaten anhalten wird, wie Forscher nun prognostizieren.....
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