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Seegras: Ökologisch und wirtschaftlich bedeutend

Eine herrliche Seegraswiese im Sonnenlicht (Foto: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Die positive ökologische und wirtschaftliche Bedeutung von Seegras wird immer noch unterschätzt. Von vielen nur als störendes Grünzeug wahrgenommen, spielen die Meerespflanzen in der Meeresökologie eine wichtige Rolle. Ein europäisch-amerikanisches Konsortium geht nun in einem Forschungsvorhaben einigen offen Fragen rund um die Pflanzen auf den Grund. Über die Genomsequenzierung des Großen Seegrases (Zostera marina) wollen Forscher Aufschlüsse über die evolutionäre Anpassung der Wasserpflanzen gewinnen. Das Forscherteam wird von Jeanine Olsen von der niederländischen Universität Groningen geleitet. Zwei Wissenschaftsteams der Universität Münster sowie eines des Leibniz Institutes für Meereswissenschaften Kiel arbeiten ebenso mit. Die Sequenzierung übernimmt das Joint Genome Institute in Kalifornien (USA).


"Seegras hat für die Meeresökologie eine enorme Bedeutung", meint Thorsten Reusch vom Institut für Evolution und Biodiversität der Universität Münster. Obwohl es wenig direkt konsumiert wird, fällt ihm eine Rolle zu, die ähnlich ist wie Bäume in einem Wald und deren Laubstreu. Man könne die Bedeutung der Pflanzen auch so beschreiben, meint der Wissenschaftler: "Ohne Seegras ist der Meeresboden nur......

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Niagara-Fälle in Grönland E-Mail
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Geschrieben von Sarah Das (Woods Hole Oceanographic Institution, Woods Hole, Massachusetts) / wissenschaft.de am Montag, 21. April 2008.
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In Grönland rauschen im Sommer große Menge Schmelzwasser durch Abflusslöcher in die Tiefe. (Foto: Sience Magazine)Auf dem grönländischen Inlandeis gehen seltsame Dinge vor sich. Schmelzwasser, das sich im Sommer in größeren Seen auf der Oberfläche des Eises sammelt, kann innerhalb weniger Stunden in der Tiefe verschwinden. Das Wasser dringt durch Spalten ins Eis ein und bahnt sich schließlich ein röhrenförmiges Abflussloch durch kilometerdickes Eis bis zum Boden. Die gemessene Strömung kann so stark werden wie die Niagara-Fälle, berichten Forscher um Sarah Das von der Woods Hole Oceanographic Institution.

Auf Satellitenbildern hatten Glaziologen schon seit längerem bemerkt, dass die leuchtend blauen Schmelzwasserseen, die sich bei Temperaturen über null Grad Celsius an der Oberfläche des Eises bilden, manchmal rasch verschwinden. Bislang war aber unklar, wohin das Wasser fließt. Das und ihre Kollegen überwachten daher......

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