Weltweit kritisieren Forscher das Versagen der Politik in Sachen Klimaveränderung. Diese Inaktivität werde zwangsläufig dazu führen, dass extreme und auch gefährliche Aktionen zur Klimarettung durchgeführt werden müssen, berichtet der Guardian. Gemeint sind damit so genannte Geo-Engineering-Methoden wie etwa das Abblocken der Sonneneinstrahlung oder eine großräumige Düngung der Ozeane mit Eisen. Damit soll verhindert werden, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre die kritische Zahl von 650 ppm (Parts-Per-Million) überschreitet. Derzeit liegt die Konzentration bei rund 385 ppm.
Die Wissenschaftler Brian Launder von der Universität Manchester und Michael Thompson von der Universität Cambridge haben in einer Studie der Royal Society zwar vor den negativen Folgen solcher Geo-Engineering-Aktivitäten gewarnt, dennoch sei dies besser als gar nichts zu tun. Dass etwas getan werden müsse, ist auch für den Wiener Klimatologen Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur klar. "Wir wissen allerdings viel zu wenig darüber, wann der kritische Moment erreicht ist.....
Geschrieben von WWF am Donnerstag, 17. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 49 mal aufgerufen
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Eine kriminelle Fischmafia plündert die Bestände der auch in Deutschland beliebten Speisefische Alaska-Seelachs und Atlantischer Kabeljau in den arktischen Gewässern. Dadurch entsteht der Fischindustrie und der öffentlichen Hand ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro. Dies geht aus einem heute vorgestellten WWF-Report hervor. Die illegale Fischerei gefährde die Zukunft der weltweit größten Weißfisch-Fischereien. WWF-Expertin Catherine Zucco: „Egal, ob man in Berlin tiefgekühlte Fischfilets, in London ‚Fish and Chips’ oder in Rio Kabeljauspezialitäten genießt – es kann immer wieder sein, dass man unabsichtlich den Schwarzmarkt unterstützt.“ Der WWF rät, beim Einkauf auf das blaue MSC-Siegel zu achten. Der „Marine Stewardship Council“ schließe illegale Fischerei aus.
Nach Angaben der norwegischen Regierung wurden 2005 allein in der Barentsee 100.000 Tonnen Kabeljau im Wert von 225 Millionen Euro ohne Erlaubnis gefangen. Dank des entschiedenen Vorgehens von Industrie, Regierungen und Umweltschützern...