Eine Woche nach dem Start der Kampagne zum Schutz der Meere sind Greenpeace-Aktivisten erneut mit einer Ladung Steine zum Sylter Außenriff aufgebrochen. Mit den Steinen wird auf dem Meeresboden eine Art Schutzschild errichtet, dass das Riff vor der Zerstörung durch Grundschleppnetze sowie durch Sand- und Kiesabbau bewahrt.
Eigentlich ist das Sylter Außenriff als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit ihrer Aktion sorgen die Aktivisten dafür, dass das besonders sensible Gebiet vor weiteren Eingriffen bewahrt wird. Außerdem tragen die Natursteine zum Wiederaufbau des beschädigten Riffs bei.
"Grundschleppnetzfischerei pflügt den Meeresboden regelrecht um. Und das in einem Gebiet, das seit vier Jahren als Schutzgebiet gemeldet ist", sagt Iris Menn, Greenpeace-Meeresexpertin. "Die Natursteine schützen das Gebiet wirkungsvoll und setzen so das Naturschutzrecht durch."
Echte Schutzgebiete sind besonders wichtig für die Meere......
Geschrieben von M. Siedler - Aqua-Globe am Donnerstag, 10. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 170 mal aufgerufen
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Langsam scheint Deutschlands größte Insel in der Ostsee zu versinken. Auf der Ostseeinsel Rügen stürzten am gestrigen Mittwoch, auf einer Länge von 100 m, rund 15.000 Kubikmeter Kreide in die Tiefe. Dies ist der größte Abbruch seit dem Absturz der Wissower Klinken vor rund drei Jahren, berichtet das Nationalparkamt Jasmund. Damals waren rund 50.000 Kubikmeter Kreide und Mergel von der Steilküste abgebrochen.
Ursache für den erneuten Abbruch sei die extrem hohe Niederschlagsmenge seit dem Sommer 2007. Ein Großteil des Regenwassers steckt noch immer im Boden. Erst am Dienstag waren auf Rügen bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen....