Das arktische Meereis zerfällt weiterhin mit dramatischem Tempo: Ein Jahrtausende altes Eisschelf ist losgebrochen und treibt nun im Ozean. Der Verlust an Eisfläche im hohen Norden übertrifft die Erwartungen von Forschern bei weitem.
Der Zerfall der Eisschelfs in der kanadischen Arktis scheint unaufhaltsam. Jetzt haben Forscher bekanntgegeben, dass das Markham-Schelf in der Region um die Ellesmere-Insel abgebrochen ist und in Richtung Atlantik treibt. Das Schelf mit einer Fläche von 49 Quadratkilometern löste sich demnach bereits Anfang August. Als Ursache nannte Luke Copland vom Labor für Kryosphärenforschung an der University of Ottawa die ungewöhnlich hohe Lufttemperatur in diesem Sommer......
Geschrieben von wissenschaft.de am Mittwoch, 9. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 62 mal aufgerufen
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Mischung aus Industrieabgasen, Meersalz-Aerosolen und Sonnenlicht erzeugt Ozon
Industrieabgase haben am Meer eine besonders verheerende Wirkung: Durch chemische Reaktionen zwischen Stickoxiden und salzhaltigen Schwebteilchen entsteht das giftige Gas Ozon. Forscher um Hans Osthoff von der National Oceanographic and Atmospheric Administration in Boulder entdeckten das Phänomen in der Umgebung der amerikanischen Erdöl-Metropole Houston.
Wenn es Sommer wird in Houston, kommt der Smog: In keiner anderen Stadt der USA außer Los Angeles steigen die Ozonwerte häufiger in gesundheitsschädliche Bereiche als in der texanischen Metropole. Schuld daran ist nicht nur der starke Verkehr in der Zwei-Millionen-Stadt, sondern auch die Ölindustrie. Im Großraum Houston-Galveston liegen allein elf Raffinerien, außerdem befindet sich dort die größte Ansammlung petrochemischer Anlagen auf der Welt. Bislang galten die bei den Verbrennungsprozessen erzeugten Stickoxide als Hauptursache für Houstons Ozonproblem....
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