Sie kommen in riesigen Schwärmen, und verwandeln die Strände in glibbrige Rutschbahnen. Wer mal mit ihren langen Tentakeln in Berührung kam, der weiß: Sie brennen wie Feuer und lösen einen fiesen Ausschlag aus. Gerade Mittelmeer-Urlauber müssen dieses Jahr sehr tapfer sein: Die Behörden befürchten für die nächsten Wochen eine wahre Invasion der Leuchtqualle.
Die französischen Gemeinden an der Mittelmeerküste rechnen nun schon zum achten Mal in Folge mit einem "Quallen-Jahr". Vor allem an der Côte d’Azur werden die Urlauber wohl eher in den Medusen als im Meerwasser baden. Ähnliche Befürchtungen hegen auch die Badeorte auf dem spanischen Felstland, der Costa del Sol und auch Mallorcas.
Dabei wäre die ganze Misere von Anfang an vermeidbar gewesen.....
Geschrieben von Apollon - Forskingsmagasin fra Universitetet i Oslo / Ute Kehse - wissenschaft.de am Mittwoch, 2. April 2008. Bisher wurde dieser Artikel 38 mal aufgerufen
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Norwegische Forscher klären, warum Schlammlawinen im Wasser schneller sind als in der Luft
Für Erdrutsche unter Wasser gelten andere Gesetze als an Land: Obwohl Wasser ein dichteres Medium ist als Luft, setzt es einer Lawine weniger Widerstand entgegen. Schlammmassen können daher selbst in fast ebenem Gelände Strecken von mehreren hundert Kilometern zurücklegen, und sie erreichen auch höhere Geschwindigkeiten als in der Luft. Der norwegische Geowissenschaftler Anders Elverhøi von der Universität Oslo fand zusammen mit Kollegen durch Experimente und Computersimulationen heraus, wieso sich Lawinen im Wasser so seltsam verhalten.
Der größte bekannte Erdrutsch unter Wasser ereignete sich vor 8.200 Jahren vor der norwegischen Küste. Bei der sogenannten Storegga-Rutschung....
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