Mit jährlich 1,4 Mio. Tonnen Fisch-Beifängen, die ungenutzt und verendet wieder ins Meer zurückgeworfen werden, ist die kommerzielle Fischerei in der EU alles andere als nachhaltig. Die Umweltorganisation Oceana (http://www.oceana.org) kritisiert die Haltung der EU in diesen Belangen und argumentiert, dass 88 Prozent der europäischen Fischereizonen hoffnungslos überfischt sind. Erst vor wenigen Tagen hat der Guardian ein Video eines britischen Trawlers online gestellt, auf dem zu sehen ist, wie 80 Prozent der gefangenen Fische als unbrauchbarer Beifang über Bord geworfen werden. >
Experten wie etwa Jose Rodriguez von Oceana erklären, dass Fische, die in den großen Netzen landen, egal ob sie nun industriell verwendet werden können oder nicht, zum Zeitpunkt der Löschung bereits tot sind. "Das bedeutet......
Geschrieben von Tanja Krämer, Freie Wissenschaftsjournalistin - spektrumdirekt am Dienstag, 25. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 222 mal aufgerufen
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Der Verbrauch von Wasser nimmt weltweit stetig zu. Weil die Ressourcen jedoch begrenzt sind, warnen Experten eindringlich vor einer zunehmenden Wasserknappheit, die auch die Industrienationen erreichen wird. Neue Techniken sollen hier Abhilfe schaffen. Doch reichen sie aus, um die Probleme zu bewältigen?
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier gilt nicht gerade als Schwarzmaler. Doch was er im Sommer 2007 in einer Rede anlässlich des Forums "Globale Fragen" in Berlin ausführte, war doch mehr als erschreckend: "Die Zukunft sieht dramatisch aus", sagte der SPD-Politiker: "Die Weltbank rechnet bis 2050 mit einem Rückgang der verfügbaren Menge von Trinkwasser pro Kopf um mehr als die Hälfte."
Schon heute ist die Trinkwasserlage in vielen Teilen der Welt äußerst angespannt...
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