Für Holger Kohls ist es ein gewohntes Bild: Neue Gäste kommen auf die Insel Wangerooge, und der erste Gang führt schnurstracks an den Nordstrand, den Blick genießen aufs offene, unverstellte Meer. "Wir haben nichts außer unserem Horizont", sagt der Bürgermeister und Kurdirektor Kohls mit kämpferischem Unterton. Und deshalb fährt er heute aufs Festland nach Oldenburg. Dort versuchen die beiden Inselgemeinden Wangerooge und Borkum vor dem Verwaltungsgericht den Bau von zwei Offshore-Windparks zu verhindern, die nach dem Willen der Betreiber, aber auch der Landesplaner nur etwa 14 Kilometer vor den beiden Inseln aus der Nordsee wachsen sollen.
14 Kilometer aber sind "gar nichts" für den Wangerooger Bürgermeister, er fürchtet um den guten Ruf der beiden Inseln. Immerhin sollen vor Borkum 44 der riesigen Windmühlen und vor Wangerooge 18 solcher Anlagen ins Meer gestellt werden. Bis zu 150 Meter hoch.....
Geschrieben von Current Biology / Kathrin Gießelmann - spektrumdirekt am Dienstag, 25. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 36 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Weil sie im Angesicht des Kochtopfes meist urinieren, sind sie bei chinesischen Köchen als "Pisskrebse" bekannt. Um das Malheur zu verhindern, werden sie aufgespießt. Ähnlich machen es die Krebse mit ihrem eigenen Abendessen: Mit den blitzschnellen Fangwerkzeugen erdolchen sie die Beute. Die rabiaten Meeresbewohner können aber auch etwas, das bis jetzt von keinem anderen Tier bekannt war.
Die Sonne hinter den Wolken zu sehen, ist ein Ding der Unmöglichkeit für jeden Menschen. Nicht jedoch für Bienen: Sie benutzen das polarisierte Licht des Himmels zur Orientierung in der Landschaft. Und auch andere Insekten und Krebse haben die Fähigkeit, dieses Licht mit ihren Facettenaugen wahrzunehmen.
Im unpolarisierten Licht - wie der ursprünglichen Sonnenstrahlung - breiten sich die Wellen in vielen Schwingungsebenen aus. Durch verschiedene Prozesse wie Reflexion oder Streuung können sich diese Schwingungsebenen jedoch verändern. Laufen sie dadurch annähernd parallel, handelt es sich um das für Bienen und Co hilfreiche linear polarisierte Licht. Auch die in tropischen Meeren beheimateten Fangschreckenkrebse gehören zu den Glücklichen, die etwas zu sehen bekommen, was für den Menschen unsichtbar bleibt.....
Artikel weiterlesen auf spektrumdirekt (Internet-Link)