Ein Floß, das ausschließlich aus Abfall gebaut wurde, soll Menschen darauf aufmerksam machen, wie sehr die Ozeane unter dem Plastikdreck leiden. Die Umweltorganisation Algalita Marine Research Foundation hat zu diesem Zweck das Floß mit dem Namen "Junk" auf die Reise von Long Beach/Kalifornien nach Honolulu/Hawaii geschickt.
Vor mehr als einem Monat sind die beiden Segler Marcus Eriksen und Joel Paschal von Kalifornien aus in Richtung Westen mit ihrem selbstgebauten Floß "Junk" aufgebrochen. Junk besteht aus sechs Pontons aus je 2.000 Plastikflaschen. Als Kajüte dient ein ausrangierter Rumpf einer Cessna 310. Auch wenn das Floß von außen aussieht, wie eine schwimmende Müllstation, verfügt es dennoch über die notwendige Sicherheitsausrüstung. Die beiden Aktivisten wollen mit der Aktion auf das steigende Müllproblem im Ozean - vor allem rund um die Gewässer der Hawaii-Inseln hinweisen. "Es sind viele tausende Tonnen Plastikabfälle, die die Küsten des 50. US-Bundesstaates verunreinigen", meint Eriksen, Direktor von Algalita. Vielfach sind es menschenleere und unberührte Strände auf denen Mengen von Abfällen angeschwemmt werden. Ein Großteil des Abfalls landet im großen pazifischen Müllstrudel.....
Geschrieben von pressetext am Mittwoch, 12. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 56 mal aufgerufen
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Seegurken haben die erstaunliche Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit ihre weiche Haut in eine harte steife Oberfläche zu verwandeln, wenn sie bedroht werden. Forscher haben nun das Geheimnis der Seegurkenhaut gelüftet und ein Material erzeugt, das genau auf diesem Wirkprinzip basiert, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Die Anwendungen für dieses Material sind mannigfaltig und reichen von Elektroden für ein künstliches Nervensystem bis hin zu neuartigen Prothesen. Der Materialwissenschaftler Christoph Weder von der Case Western Reserve University in Cleveland hat gemeinsam mit seinem Team ein Nanokomposit - das sind Verbundwerkstoffe mit Teilchen im Nanobereich - nach Vorbild der Seegurkenhaut entwickelt. Die Wissenschaftler haben dazu Forschungsergebnisse aus vorangegangenen Untersuchungen von Meeresbiologen genommen, die den Trick der Seegurken bereits gelüftet hatten...