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Verlust der Kinderstube - Ohne Mangroven leeren sich die Fischernetze

Das Ökosystem der Mangroven schützt die Kinderstube vieler Fischarten - und erhöht damit den Ertrag lokaler Fischer, sofern die Gezeitenwälder intakt bleiben (Foto: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Was wäre die Menschheit ohne das Meer und seine Reichtümer? Zumindest die Versorgung mit Nahrung wäre noch eingeschränkter. Ungeachtet dessen greifen wir das fundamentale Kapital der Ozeane an und zerstören die Kreißsäle und Kinderkrippen der Fische in Mangrovenwäldern wie Korallenriffen - obwohl wir von den Zinsen besser leben könnten.

Wie wertvoll Mangroven sein können, mussten die Bewohner von Wanduruppa schmerzlich am ersten Weihnachtstag des Jahres 2004 erfahren: Die von einem Seebeben vor Sumatra ausgelösten Tsunamis rissen in dem kleinen Dorf auf Sri Lanka zwischen 5000 und 6000 Menschen ins Meer oder erschlugen sie durch Baumstämme und Schutt, die von den starken Wellen umher geschleudert wurden. In den Jahren zuvor hatten die Menschen Wanduruppas ihre umliegenden Mangrovenwälder abgeholzt, um Garnelenzuchtteiche anzulegen oder Baumaterial und Brennstoff zu gewinnen. Die meterhohen Fluten aus dem Indischen Ozean konnten dadurch ungehindert ins Dorf rauschen und ihrern Tribut fordern.....

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Robbenbaby-Drama in der Ostsee E-Mail
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Geschrieben von WWF am Dienstag, 11. März 2008.
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Weil die Eisdecke fehlt, erfrieren und verhungern derzeit viele junge Ostsee-Ringelrobben (Foto: Ivar Jussi / WWF)Aufgrund der geringen Eisbedeckung der Ostsee sterben in diesen Wochen hunderte Ringelrobben-Babys. „Die Situation ist dramatisch. In einigen Regionen wird vielleicht kein einziges der in den letzten Wochen geborenen Robbenbabys überleben“, so Cathrin Münster vom WWF-Ostseebüro in Stralsund. „Das Robbensterben ist ein düsterer Vorbote des Klimawandels, der die Ostsee besonders hart treffen wird.“ Es gibt derzeit schätzungsweise 7.000 bis 10.000 Ostsee-Ringelrobben. Sie stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion und sind vom Aussterben bedroht.  

Laut Experten handelt es sich um den eisärmsten Winter in der Ostsee seit fast 300 Jahren. Ostsee-Ringelrobben, die ihren Nachwuchs im Februar und März bekommen, sind auf das Packeis angewiesen. Dort bauen sie sich Schneehöhlen, in denen sie ihre Babys aufziehen. „Weil das Eis zu schnell schmilzt, müssen die Jungtiere ins kalte Wasser, bevor sie eine robuste Fettschicht angesetzt haben. Dort verhungern und erfrieren sie qualvoll“, so Cathrin Münster vom WWF....

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