Anfang November befindet sich Norddeutschland in der Regel mitten im Herbst: Seit einiger Zeit läuft die Heizung, die Blätter fallen bunt gefärbt von den Bäumen und bald wird der Grünkohl geerntet. Aber wie sieht es in Zukunft aus?
Auswertungen des Norddeutschen Klimabüros am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht zeigen, wie sich der Herbst in Norddeutschland mit dem künftigen Klima ändern kann:
Es kann länger warm bleiben Verschiedenen regionalen Klimaberechnungen zufolge, ist es plausibel, dass sich der Herbst in Norddeutschland Ende des Jahrhunderts etwa zwei bis drei Wochen später im Jahr ankündigt als bisher. So kann zum Beispiel der erste kühle Herbsttag, mit Temperaturen unterhalb von 5°Celsius, etwa 14 bis 24 Tage später als heute auftreten.
Geschrieben von WWF am Freitag, 7. März 2008. Bisher wurde dieser Artikel 247 mal aufgerufen
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Die Umweltverbände WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer fordern erneut einen Verzicht auf jegliche Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer. Aktueller Anlass: Ohne vorherige Genehmigung überbaut RWE Dea seit Monaten 50.000 Quadratmeter Watt und Priele rund um die Plattform „Mittelplate“. Die Betreiber wollen die Förderinsel vor einem heranwandernden Priel schützen. Dieser könnte die Standfestigkeit der Öl-Insel gefährden. „Die Ölförderung zieht immer neue Eingriffe im sensiblen Wattenmeer nach sich. Es ist ein Märchen, dass sie für die Natur harmlos sei. Die Förder-Plattform ist gegenüber den natürlichen Veränderungen unsicher, sie muss abgebaut werden“, fordert WWF-Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner. Als Skandal bezeichnen die Verbände die Tatsache, dass RWE Dea den schwerwiegenden Eingriff ohne Genehmigung vornimmt. Der Konzern beruft sich dabei auf das Berggesetz, nach dem bei unvorhergesehenen und akuten Problemen sofort gehandelt werden dürfe. Die Wanderung von Prielen im Watt sei jedoch ein normaler Vorgang, mit dem immer gerechnet werden müsse, so die Verbände...