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Fischereiverbot im Great Barrier Reef bringt rasante Bestandserholung

Bestände der Korallenbarsche erholen sich in Schutzzonen des Barrier Reef (Foto: AIMS)In Schutzgebieten mit vollständigem Fischereiverbot können sich überfischte Bestände offenbar in kürzester Zeit erholen. Das legt ein aktueller Bericht des Australien Institute of Marine Science (AIMS) nahe. Wissenschaftler um den Meeresbiologen Garry Russ von der James Cook University hatten die Populationen verschiedener Korallenbarscharten in den Schutzzonen des Riffs zwischen den Jahren 2004 und 2006 untersucht. Dabei zeigte sich, dass bereits in diesem kurzen Zeitraum die Stärke der Fischpopulationen um 31 bis 75 Prozent zugenommen hat.

Im Jahr 2004 wurde das Gebiet des mit einem strikten Fischereiverbot belegten Great Barrier Reef Marine Park auf rund ein Drittel der Gesamtfläche des Riffs ausgeweitet. So entstand das größte weltgrößte Netzwerk mariner Schutzzonen. Aufgrund der kurzen Zeitspanne zeigten sich die Wissenschaftler ob des schnellen Aufschwungs auch einigermaßen erstaunt. "Wir waren angenehm überrascht von der Geschwindigkeit, mit der sich die Korallenbarschpopulationen erholt haben - und auch von dem Ausmaß und.....

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Senkrechstarter taucht zum 200. Mal in die Tiefsee E-Mail
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Geschrieben von Kirsten Achenbach / MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen am Donnerstag, 6. März 2008.
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Das Quest kehrt nach einem erfolgreichen Tauchgang an Bord zurück - beladen mit Proben und wissenschaftlichen Daten (Foto: MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen)Weltspitze - das ist die deutsche Tiefseeforschung. Maßgeblich beteiligt daran ist der Bremer Tauchroboter Quest des MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Er wird seinen 200. Tauchgang in der Woche vom 10. bis 16. März vom Forschungsschiff Sonne aus absolvieren. 2003 kaufte das MARUM als erstes deutsches Institut einen ferngesteuerten Tiefsee-Tauchroboter und schaffte damit die Voraussetzung für eine führende Rolle Deutschlands in der Tiefseeforschung. Innerhalb von drei Jahren erreichten die Bremer mit dem auf 4.000 Meter ausgelegten Quest in dieser hochtechnischen Disziplin damit weltweites Spitzenniveau. Das Resümee nach insgesamt fünf Jahren und fast 200 Tauchgängen: 18 Expeditionen, ungezählte Proben, Messungen und Fotos sowie über 1.800 Stunden faszinierendes Videomaterial, seit einem Jahr in voller HD-Auflösung. Neben solider Dauerleistung entdeckten Forscher mit dem Quest eine Reihe wissenschaftlicher Sensationen in der lichtlosen Tiefe wie bizarre Asphaltvulkane im Golf von Mexiko, wimmelndes Leben an kalten Quellen vor Pakistan, farbenfrohe Kolonien lebender Kaltwasserkorallen im Mittelmeer. Außerdem maß das Quest an einem schwarzen Raucher mit einem Spezial-Thermometer mit 407°C den untermeerischen Hitzerekord....

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