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Letzte Chance für den Roten Tunfisch

Wenn nicht sofort geeignete Schutzmaßnahmen eingeführt werden und gegenüber der Tunfisch-Mafia rigoros durchgegriffen wird, gibt es diesen schnellen Jäger der Meere schon bald nicht mehr (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF fordert einen Fangstopp für den bedrohten Roten Tunfisch (auch Blauflossen Tun oder Atlantischer Tun genannt) im Mittelmeer. Der Bestand des beliebten und teuren Speisefisches, der vor allem in japanischen, europäischen und US-amerikanischen Edelrestaurants angeboten wird, steht vor dem Kollaps. „Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Tun noch zu retten“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Dort tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt.

Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die ICCAT-Staaten hatten die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei lag der tatsächliche Fang allein im letzten Jahr bei etwa 60.000 Tonnen. Vor allem die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien......

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Geschrieben von Sience Magazine / spektrumdirekt am Montag, 3. März 2008.
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Zellen von Pseudomonas syringae in einem Eiskristall, den die Forscher im Labor unter kontrollierten Bedingungen geschaffen hatten (Foto: © Shawn Doyle and Brent Christner, Louisiana State University)Bakterien und andere biologische Partikel dienen in Wolken als Kristallisationskeime für Eiskristalle, die dann als Niederschlag fallen. Eine Untersuchung in frisch gefallenem Schnee offenbart nun, dass die winzigen Partikel weit verbreitet sind und ihre Aktivität als Gefrierkerne insbesondere in vergleichsweise warmen Wolken eine wichtige Rolle spielt.

Da bisherige Technologien nicht in der Lage sind, aktive Kristallisationskeime bei Temperaturen von über minus 10 Grad Celsius direkt in der Atmosphäre nachzuweisen, hatten Brent Christner von der Louisiana State University und seine Kollegen 19 Schneeproben in Montana, Yukon, Frankreich und der Antarktis gesammelt....

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