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Nur extreme Maßnahmen können weltweite Erwärmung noch stoppen

Werden wir uns zukünftig kaputtschwitzen? (Grafik: © Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project)Weltweit kritisieren Forscher das Versagen der Politik in Sachen Klimaveränderung. Diese Inaktivität werde zwangsläufig dazu führen, dass extreme und auch gefährliche Aktionen zur Klimarettung durchgeführt werden müssen, berichtet der Guardian. Gemeint sind damit so genannte Geo-Engineering-Methoden wie etwa das Abblocken der Sonneneinstrahlung oder eine großräumige Düngung der Ozeane mit Eisen. Damit soll verhindert werden, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre die kritische Zahl von 650 ppm (Parts-Per-Million) überschreitet. Derzeit liegt die Konzentration bei rund 385 ppm.

Die Wissenschaftler Brian Launder von der Universität Manchester und Michael Thompson von der Universität Cambridge haben in einer Studie der Royal Society zwar vor den negativen Folgen solcher Geo-Engineering-Aktivitäten gewarnt, dennoch sei dies besser als gar nichts zu tun. Dass etwas getan werden müsse, ist auch für den Wiener Klimatologen Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur klar. "Wir wissen allerdings viel zu wenig darüber, wann der kritische Moment erreicht ist.....

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Grand Canyon soll zu Stärkung des Colorado Rivers geflutet werden E-Mail
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Geschrieben von Spiegel Online am Donnerstag, 28. Februar 2008.
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Naturmonument: Der Grand-Canyon-Nationalpark gehören laut Unesco zum Weltnaturerbe (Fotoquelle: Spiegel Online)Spektakuläres Experiment an einem Naturwunder: Der Grand Canyon soll künstlich geflutet werden. Die US-Regierung will damit das angeschlagene Ökosystem im Fluss Colorado stärken - Umweltschützer halten die aufsehenerregende Überschwemmung für Humbug.

Jahrmillionen brauchte der Colorado River, um den Grand Canyon tief ins Gestein des US-Bundesstaats Arizona zu schneiden. Doch die Wassermassen, die für die Entstehung der atemberaubend schönen und bizarren Landschaft gesorgt haben, sind versiegt: Seit 1963 staut der Glen-Canyon-Damm den Colorado auf. Das Ergebnis ist der gewaltige Lake Powell - und ein relativ trockener Grand Canyon.

Der Damm hat den Colorado von einem warmen, schlammigen und unberechenbaren Strom in einen kühleren, klareren und streng kontrollierten Wasserlauf verwandelt. Der Nachteil: Ohne die Springfluten, die das System durchspülen, können keine neuen Ufer und Fischgründe entstehen. Die ursprünglich im Colorado beheimateten Fische....

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