Zum Vergrößern des Bildes hier klicken! Alles Leben im Wasser geht zugrunde: Im Golf von Mexiko könnte die größte jemals dort erfasste Todeszone entstehen, fürchten Forscher. Der Sauerstoffgehalt des Meerwassers vor der Küste von Louisiana sinkt derzeit dramatisch, eine Fläche von 23.000 Quadratkilometern könnte betroffen sein.
Ohne Sauerstoff gibt es kein Leben. Das gilt auch für den Golf von Mexiko, in dem sich derzeit eine sogenannte Todeszone bildet - wie fast in jedem Sommer. Aus dem Salzwasser verschwinden große Mengen Sauerstoff, Wissenschaftler sprechen von Hypoxie. Das Phänomen tritt vor der Küste von Louisiana auf - an der Mündung des Mississippi. "Es ist definitiv die schlimmste Situation, die wir in den letzten fünf Jahren hatten", sagte Steve DiMarco, Ozeanograf an der Texas A&M University.
Vor wenigen Tagen erst hatten Experten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und Forscher der Louisiana State University (LSU) vor einer Todeszone in Rekordausmaßen gewarnt.....
Wissenschaftler durchleuchten Inseln und Nordseeküste
Geschrieben von GEOZENTRUM Hannover / M. Siedler - Aqua-Globe-Project am Mittwoch, 27. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 215 mal aufgerufen
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Auf dem kleinen Flugplatz in Mariensiel bei Wilhelmshaven startet am 18. Februar 2008 der Hubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Im Rahmen des Forschungsprogramms D-AERO beginnen in Kooperation die BGR und das Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben (GGA-Institut) eine großflächige geophysikalische Befliegung der Nordseeküste. Diese Befliegung soll unter Mitwirkung der Bundesländer auf weitere Teile Deutschlands ausgedehnt werden. Die dabei entstehenden dreidimensionalen Informationen sind vielfältig nutzbar und von großem Wert für Forschung und Landesplanung. Bis 100 m tief kann das eingesetzte Elektromagnetik-Messsystem den Aufbau des Erduntergrunds „durchleuchten“.
Die Nordseeküste ist unter Aspekten wie Klimawandel und Küstenschutz von besonderem Interesse. Nordseeinseln, Wattenmeer und Deichregionen sind durch Sturmfluten und langfristigen Meeresspiegelanstieg besonders gefährdet. Diese Gefahren können kaum abgewendet werden aber ihre Auswirkungen auf zum Beispiel Süßwasservorkommen unter den Nordseeinseln werden besser einschätzbar. So können vorbeugende Maßnahmen vorausschauend und gezielt getroffen werden. ...