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Schildkröten als Quallen-Polizei

Wissenschaftler wollen nun Meeresschildkröten, wie die „Unechte Karettschildkröte“  (Caretta caretta ) gegen die Quallenplage im Mittelmeer einsetzen (Grafik: © Manfred Siedler –Aqua-Globe-Project)Sie kommen in riesigen Schwärmen, und verwandeln die Strände in glibbrige Rutschbahnen. Wer mal mit ihren langen Tentakeln in Berührung kam, der weiß: Sie brennen wie Feuer und lösen einen fiesen Ausschlag aus. Gerade Mittelmeer-Urlauber müssen dieses Jahr sehr tapfer sein: Die Behörden befürchten für die nächsten Wochen eine wahre Invasion der Leuchtqualle.

Die französischen Gemeinden an der Mittelmeerküste rechnen nun schon zum achten Mal in Folge mit einem "Quallen-Jahr". Vor allem an der Côte d’Azur werden die Urlauber wohl eher in den Medusen als im Meerwasser baden. Ähnliche Befürchtungen hegen auch die Badeorte auf dem spanischen Felstland, der Costa del Sol und auch Mallorcas.

Dabei wäre die ganze Misere von Anfang an vermeidbar gewesen.....

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Geschrieben von New Scientist / Ulrich Dewald - wissenschaft.de am Mittwoch, 27. Februar 2008.
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Regen löst höchstens in Karstgebieten Erdbeben aus (Foto: Rootmaker, wikipedia.de)Wasserdruck im Gestein ist für die Erschütterungen instabiler Zonen verantwortlich

Der gewaltige Wasserdruck in wassergefüllten Hohlräumen im Gestein ist Ursache dafür, dass starker Regen Erdbeben auslösen kann. Das schließt der Geologe Steve Miller von der Universität Bonn aus einem Rechenmodell, in dem er den Druck in einem sogenannten Karstsystem bestimmte, in das große Wassermengen eindringen. Die Kraft des Wasser in einem solchen von Klüften und Höhlen durchzogenen System kann tatsächlich so groß werden, um in einem tektonisch instabilen System Erdbeben auszulösen, konnte Miller zeigen.

Bereits vor zwei Jahren hatten deutsche Wissenschaftler Daten vorgestellt, nach denen starke Regenfälle...

Artikel weiterlesen auf wissenschaft.de (Internet-Link)

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