Die positive ökologische und wirtschaftliche Bedeutung von Seegras wird immer noch unterschätzt. Von vielen nur als störendes Grünzeug wahrgenommen, spielen die Meerespflanzen in der Meeresökologie eine wichtige Rolle. Ein europäisch-amerikanisches Konsortium geht nun in einem Forschungsvorhaben einigen offen Fragen rund um die Pflanzen auf den Grund. Über die Genomsequenzierung des Großen Seegrases (Zostera marina) wollen Forscher Aufschlüsse über die evolutionäre Anpassung der Wasserpflanzen gewinnen. Das Forscherteam wird von Jeanine Olsen von der niederländischen Universität Groningen geleitet. Zwei Wissenschaftsteams der Universität Münster sowie eines des Leibniz Institutes für Meereswissenschaften Kiel arbeiten ebenso mit. Die Sequenzierung übernimmt das Joint Genome Institute in Kalifornien (USA).
"Seegras hat für die Meeresökologie eine enorme Bedeutung", meint Thorsten Reusch vom Institut für Evolution und Biodiversität der Universität Münster. Obwohl es wenig direkt konsumiert wird, fällt ihm eine Rolle zu, die ähnlich ist wie Bäume in einem Wald und deren Laubstreu. Man könne die Bedeutung der Pflanzen auch so beschreiben, meint der Wissenschaftler: "Ohne Seegras ist der Meeresboden nur......
Geschrieben von Britta Rollert, Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven am Freitag, 15. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 47 mal aufgerufen
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Geschmack ist überzeugender als Argumente: Fisch aus Aquakultur schnitt bei den 37 Teilnehmern einer Verkostung durch Ernährungs-wissenschaftler des ttz Bremerhaven durchweg besser ab als Wild-fang. Bei allen Hauptkriterien für Qualität - Geruch, (Nach-) Ge-schmack und Mundgefühl - konnte der gezüchtete Fisch die Tester überzeugen. Damit steht die Auswertung im Einklang mit den bisheri-gen Ergebnissen des EU-Projektes SustainAqua: eine artgerechte, kontrollierte Aquakulturhaltung bringt wohlschmeckendes Fisch-fleisch hervor und bietet dem Verbraucher einen sicheren Genuss. Bremen, Februar 2008. Zweimal der gleiche Fisch, jedoch nicht derselbe Geschmack: Zu einer sensorischen Blindverkostung begrüßte Imke Matul-lat, Projektleiterin im Sensorik-Labor des ttz Bremerhaven, die Besucher des Forums Aquakultur am ersten Messetag der fish international. Serviert wurden zwei Filets vom europäischen Wels, deren Unterschied in ihrem Ursprung lag: Ein Filet stammt aus kontrollierter Aufzucht in Aquakultur, das andere lieferte ein wildgefangener Wels. Der Qualitätsvergleich fiel für die Teilnehmer eindeutig aus: für die große Mehrheit - 27 von 37 Teilnehmern - war der Zuchtfisch der größere Genuss. Er überzeugte Nase und Gaumen und erhielt dementsprechend gute Noten....