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Die Tiefsee lebt und stirbt durch Viren

Auch in der Tiefsee existiert mannigfaltiges Leben wie dieser Entenschabelaal vor Hawaii (Foto: © OAR/National Undersea Research Program (NURP) )Sie gelten im Allgemeinen als fies und gefährlich - doch Viren können auch Leben spenden, indem sie töten. Zumindest in den Tiefen der Ozeane ginge es ohne die kleinen Killer jedenfalls bedeutend karger zu.

Die zahlenmäßig stärkste Fraktion der Ozeanbewohner bilden - nein, weder Algen noch Krebse, Muscheln oder gar Fische. Es sind die Viren, sofern man bei diesen Erbgutsträngen in schützender Eiweißhülle überhaupt von Lebewesen sprechen kann. In den Weltmeeren tummeln sich aber tatsächlich geschätzte vier Quintillionen Viren: eine 4 gefolgt von 30 Nullen - damit übersteigt ihre Zahl beispielsweise die der Bakterien um mindestens eine Größenordnung.

Eine derart virulente Suppe muss das Leben darin....

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Verzehr von Beifang schadet Seevögeln E-Mail
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Geschrieben von Proceedings of the Royal Society B / spektrumdirekt am Donnerstag, 14. Februar 2008.
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Kaptölpel fischen Beifang (Foto: © Royal Society/David Grémillet)Fressen Seevögel wie der südafrikanische Kaptölpel (Morus capensis) Fischabfälle, die beim Fang über Bord geworfen werden, könnte sich dies für sie als zweischneidiges Schwert herausstellen: Während nicht brütende Altvögel davon profitieren, verhungern Küken, wenn sie damit gefüttert werden müssen.

Damit widerlegen Anthony Woakes von der Universität Birmingham und seine Kollegen in Frankreich und Südafrika die bisher gängige These, dass der so genannte Beifang die Bestandszahlen bestimmter Seevögel wie Albatrosse, Sturmtaucher oder Möwen durchweg fördert und in die Höhe treibt. Schätzungen besagen, dass auf drei bis vier Tonnen Fisch, der angelandet wird, etwa eine Tonne unerwünschter Beifang wieder ins Meer gekippt wird - etwa zu kleine Jungfische, unerwünschte Arten oder Abfälle, die beim Verarbeiten der Fische anfallen. Angesichts überfischter Gewässer sollten diese Reste den Seevögeln als nahrhafter Ersatz dienen...

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