Kurz vor Ende seiner Amtszeit zog US-Präsident George W. Bush gestern doch noch einen positiven Abschlusspunkt für seine Regierung aus dem Ärmel. Nach langem Zaudern rief er das größte Meeresschutzgebiet der Welt aus. Mit 550.000 Quadratkilometern ist das Gebiet im Pazifischen Ozean größer als die Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. In dem Gebiet befinden sich seltene Fisch- und Vogelarten sowie Korallenbänke und aktive Unterwasservulkane.
Das Meeresschutzgebiet umfasst die nördlichen Marianeninseln, das Rose-Atoll in Amerikanisch-Samoa, den 2400 Kilometer langen Marianengraben sowie einige abgelegene Inseln im Zentralpazifik. Geschützt werden damit viele Korallenriffe und Seegebiete, in denen viele Haiarten, bedrohte Schildkröten, Millionen Seevögel und zum teil noch unerforschte Lebensgemeinschaften tummeln. "Das Gebiet ist sehr, sehr groß", sagte James Connaughton, Umweltexperte des Weißen Hauses. Innerhalb weniger Jahre sei damit beim Naturschutz auf den Ozeanen verwirklicht worden, was an Land ein Jahrhundert gedauert habe, hob er hervor.
Schwimmendes Flusskraftwerk schont Fische und Natur
Geschrieben von pressetext am Montag, 11. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 131 mal aufgerufen
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Es soll das erste fischökologische Laufwasserkraftwerk der Welt werden, das in wenigen Monaten in Sachsen-Anhalt in Betrieb gehen wird. Das F-LWK 5-300 kW ist das erste Kraftwerk, mit dem man gleichzeitig die Gesamtheit der künstlichen und natürlichen Fließgewässer der Erde energetisch ausnutzen kann. Zudem kann das System dazu beitragen, die Durchgängigkeit der natürlichen Fließgewässer wiederherzustellen.
"Das ist von der Quelle des Oberlaufes bis hin zur Mündung im Unterlauf unter gleichzeitiger Wiederherstellung der früheren natürlichen Flora und Fauna möglich", erklärt Gerold Seyfarth, CFO der International River Energy Gmbh in Naumburg (Saale). Dies werde mit der vorrangigen Ausnutzung der kinetischen bzw. Fließenergie des Wassers bewirkt. "Dazu müssen Wehre geschlitzt und mit der Turbine, die am Grund des Flusses verankert wird, versehen werden. Der positive Nebeneffekt der neuen Technologie ist, dass die ehemals bewohnenden Fischarten, Krebse und Muscheln ihre ursprüngliche Population wieder aufbauen können", so Seyfarth. Das entspreche auch der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zur Erreichung des guten Zustands aller Gewässer bis 2015....