Die Auswirkungen des 2. Weltkriegs sind in der Lagune der mikronesischen Insel Chuuk seit einigen Wochen deutlich spürbar. Aus dem vor mehr als 60 Jahren versenkten Tankschiff Hoyo Maru fließt ständig Öl. Vor knapp zwei Monaten war der dadurch entstandene Ölfilm bereits fünf Kilometer lang. Doch das ist für die Einwohner des kleinen Inselchens nicht das einzige Problem, denn insgesamt liegen um das Eiland 52 Wracks - und niemand weiß wie viel Öl sich in diesen befindet, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.
In den Gewässern um Mikronesien und den Salomonen tobte der Pazifische Krieg zwischen Japanern und US-Amerikanern extrem heftig. Die Folge sind hunderte Flugzeuge, Panzer und Schiffswracks, die in den flachen Lagunen versenkt wurden oder nach Treffern gesunken sind. Insgesamt schätzen die Experten die Zahl der versenkten Tankschiffe....
Geschrieben von pressetext am Freitag, 1. Februar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 63 mal aufgerufen
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Weltweite Korruption setzt den globalen Fischbeständen immer mehr zu. Zu diesem Schluss kommt die World Conservation Union IUCN in einer aktuellen Studie. Die Korruption erfasse sämtliche Bereiche des Fischfangs, kommt die Organisation zum Schluss. Die eigentliche Katastrophe daran sei jedoch, dass sich die Situation noch verschlimmern werde. "Korruption frisst sich in die Knochen der Fischereiindustrie", meint der Experte Andrew Hurd, Deputy Head des IUCN Meeresprogramms. Die international vereinbarten Reglements über Fangquoten würden zumeist nicht eingehalten, da die Mengen der gefangenen Fische weltweit immer weiter abnehmen. Zudem frequentieren immer mehr "Piratenschiffe", die unter falschen Flaggen fahren, die Weltmeere. Ein weiteres großes Problem ist das falsche Ettikettieren von Fischen als "nachhaltig". Unter Druck geraten auch die Fischereiinspektoren, die dem Experten zufolge zunehmend bedroht oder geschmiert werden. Auch die Shrimp-Farmen in den tropischen Regionen stehen auf der Liste der IUCN: Hier würden vielfach Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt.