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Wird Merkel Meereskanzlerin?

Nord- und Ostsee will Frau merkel bis 2020 sanieren. Der WWF begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Meeresstrategie. Mit dem umfassenden Konzept will Deutschland die geschädigte Natur in Nord- und Ostsee bis 2020 sanieren und Richtlinien für den Ausgleich von Wirtschafts- und Umweltinteressen festlegen. „Es gibt Hoffnung für Kabeljau und Schweinswal. Diese Strategie könnte sich zu einem Meilenstein für den Meeresschutz in Deutschland entwickeln. Wenn den Ankündigungen Taten folgen und die Lücken in der Vorlage geschlossen werden, kann sich Frau Merkel den Titel der Meereskanzlerin verdienen“, so WWF-Experte Stephan Lutter.  

Der WWF lobt ausdrücklich die klare Festlegung, bis 2020 einen „guten Umweltzustand“ in Nord- und Ostsee zu erreichen. Mit der Nationalen Strategie setzt Deutschland die EU-Vorgaben zum Meeresschutz um. Das Papier aus dem Umweltministerium geht laut WWF über die Brüsseler Vorlage hinaus. „Die Ziele sind verbindlicher, der Ansatz ist umfassender. Wichtige Lösungen wie die Ausweisung von Meeresschutzgebieten und Ökolabel für nachhaltige Fischerei werden angepackt“, so Lutter......

 

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Geschrieben von WWF am Mittwoch, 23. Januar 2008.
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Eine Ölsperre wird ausgelegt (Foto: WWF-Canon / Claire Doole)Der WWF fordert, die Ölförderung in der Arktis vorerst nicht weiter auszubauen. Denn nach einem neuen Report der Umweltstiftung sind die Ölkonzerne nicht ausreichend auf Ölunfälle vorbereitet. Die derzeit üblichen mechanischen und chemischen Methoden der Ölbekämpfung würden wegen der harschen Bedingungen in der Arktis – extreme Kälte, Wind und Sturm, Eisschollen, Dunkelheiten und geringe Sichtweiten – häufig nicht greifen. Zudem sei das Risiko von Ölkatastrophen aufgrund der schwierigen Witterung größer als in anderen Regionen.  

Der WWF fordert zudem ein wirksames Abkommen zum Schutz der arktischen Meere. Angesichts der rasanten Umweltveränderungen infolge des Klimawandels, der Anreicherung von Umweltgiften, der Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen und der Erschließung neuer Schifffahrtsrouten sei ein solcher Schutzvertrag dringend erforderlich, so die Umweltschützer....

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