Auch in diesem Jahr hat Norwegen seine Walfangqote nicht ausgeschöpft. Der Grund: Es existiert kein nennenswerter Absatzmarkt für Walfleisch, weder im eigenen noch in anderen Ländern.
Bereits das dritte Jahr in Folge hält Norwegen an seiner übertrieben hohen Fangqote von 1052 Minkewalen fest - nur 532 Wale wurden hingegen erlegt. Der Walfang hat sich zur Nischenindustrie entwickelt, Absatzmärkte für Walfleisch schwinden.
Gerade mal 100 Menschen pro Jahr finden im Walfanggeschäft Arbeit. Hingegen verlieren im Durchschnitt rund 800 Fischer im Jahr ihre Stelle, seitdem Norwegen 1993 den kommerziellen Walfang wieder einführte.
1982 wurden Wale von der Internationalen Walfangkommission (IWC) unter Schutz gestellt. Als einzige Nation legte Norwegen ein Veto....
Geschrieben von Universität Wien / idw am Dienstag, 22. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 75 mal aufgerufen
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Seit Jahren messen weltweit WissenschafterInnen den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre, um Prognosen über den Temperaturanstieg zu erstellen. Bis vor kurzem blieb dabei das CO2 von Fließgewässer unberücksichtigt. Ein Team um Tom Battin, Limnologe der Universität Wien, hat nun erstmals die Treibhausgas-Menge von Flüssen geschätzt und nach dem Grund für die Freisetzung geforscht. Die Ergebnisse sind seit 20. Januar 2008 im neuen Fachmagazin "Nature Geoscience" nachzulesen.
Alle Fließgewässer weltweit - Bäche, Flüsse und Ästuare (Flussmündungen) - stoßen jährlich fast eine Gigatonne Kohlenstoff in Form von CO2 aus....