In Gewässer eingeleitete Gifte können schwere Schäden verursachen. Ein Schnellsystem zur Überwachung solcher Umweltschäden, das Veränderungen via Handy an den Rechner liefert, haben die Forscher des Heinz Nixdorf-Lehrstuhls für Medizinische Elektronik der TU München TUM entwickelt. Für die Erfindung, die es derzeit zwar nur als Einzelstücke gibt, haben die Forscher den E.ON-Umweltpreis 2008 erhalten.
"Insbesondere in Gewässern, in die regelmäßig Abwässer eingeleitet werden, kann die Schnellerkennung dazu beitragen, Umweltsünder zu erfassen, den Abwasserzulauf zu sperren und damit Umweltschäden auf ein Minimum zu begrenzen", erklärt Helmut Grothe, der dem Forscherteam an der TUM angehört.
"Das Gerät besteht aus Biohybrid-Sensorchips, die die vier Parameter Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffgehalt und Impedanz im Wasser überprüfen", erklärt der Fachmann. Damit könne permanent die Konzentration von Giftstoffen im Wasser gemessen werden. Die Ergebnisse werden über ein handelsübliches Mobiltelefon an einen Internetserver übermittelt.
Die Ostsee im Klimawandel - gestern, heute, morgen
Geschrieben von GKSS-Forschungszentrum am Montag, 21. Januar 2008. Bisher wurde dieser Artikel 182 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
GKSS-Wissenschaftler koordinieren regionalen Klimabericht - die Ergebnisse werden heute als Buch veröffentlicht.
In dem heute im Springer-Verlag erscheinenden Buch "Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin" (BACC) publizieren Wissenschaftler die erste umfassende Bestandsaufnahme zum Klimawandel im Ostseeraum. 80 Wissenschaftler aus 13 europäischen Ländern zeigen unter anderem, dass die Lufttemperaturen im Ostseeraum bis zum Jahr 2100 um bis zu fünf Grad ansteigen könnten. Das interdisziplinäre Projekt wurde federführend vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht koordiniert. "Der BACC-Bericht ist eine regionale Variante des vom Weltklimarat veröffentlichten IPCC-Reports zur globalen Klimaänderung", so der Leiter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum und Initiator des Berichts, Prof. Dr. Hans von Storch....