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Letzte Chance für den Roten Tunfisch

Wenn nicht sofort geeignete Schutzmaßnahmen eingeführt werden und gegenüber der Tunfisch-Mafia rigoros durchgegriffen wird, gibt es diesen schnellen Jäger der Meere schon bald nicht mehr (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF fordert einen Fangstopp für den bedrohten Roten Tunfisch (auch Blauflossen Tun oder Atlantischer Tun genannt) im Mittelmeer. Der Bestand des beliebten und teuren Speisefisches, der vor allem in japanischen, europäischen und US-amerikanischen Edelrestaurants angeboten wird, steht vor dem Kollaps. „Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Tun noch zu retten“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Dort tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt.

Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die ICCAT-Staaten hatten die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei lag der tatsächliche Fang allein im letzten Jahr bei etwa 60.000 Tonnen. Vor allem die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien......

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Falsches Ideal - Renaturierungsvorbild von Bächen wackelt E-Mail
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Geschrieben von Sience / Antje Findeklee - spektrumdirekt am Freitag, 18. Januar 2008.
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Alter KanalEin nettes Tal, durchzogen von einem fröhlich dahin plätschernden Bächlein, das in weiten Kurven, mal schnell, mal langsam durch die Wiesen mäandriert: Das ist Natur. Das Bild dient daher als Vorlage für zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen seelenloser, zu begradigten Drainagegräben degradierter Gewässer im ländlichen Raum. Doch womöglich bauen Naturschützer damit ausgerechnet die bis heute wirkenden ersten massiven Eingriffe des Menschen ins Fließgeschehen nach.
Die Großen zuerst, lautete lange Jahre das Motto im Gewässerschutz: Im Rhein sollten wieder Lachse schwimmen und nicht nur Umweltminister baden gehen können. Also wurden Kläranlagen gebaut, um die Gewässergüte - festgemacht an verschiedenen biologischen und physikalisch-chemischen Qualitätsanzeigern - zu steigern. Durchaus mit gewissem Erfolg.

Doch hilft kein Großreinemachen vor Ort, wenn...

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