Es wächst in den Gewässern vor Fehmarn und vor Grönland, aber auch vor Kalifornien und Nordafrika. Es bindet Unmengen von Kohlenstoff und dient als Schadstoff-Filter in den Küstenmeeren. Wissenschaftler zählen das Gewöhnliche Seegras Zostera marina zu den ökologisch wertvollsten marinen Pflanzen überhaupt. Spezialisten des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) wollen nun zusammen mit zehn Partnerinstitutionen aus acht europäischen Ländern die gesamte Erbinformation der Art entschlüsseln.
Gewöhnlich ist an dieser Pflanze nur der deutsche Name. Das „Gewöhnliche Seegras“, wissenschaftlich Zostera marina, leistet in den flachen Küstengewässern der gesamten Nordhalbkugel Bemerkenswertes. So haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass man über 17.000 Euro in ein Klärwerk investieren müsste, um die Filterwirkung von nur einem Hektar Seegrasbewuchs zu erreichen. „Außerdem speichern die Pflanzen sehr viel Kohlenstoff und binden ihn für lange Zeit“, erklärt Prof. Thorsten Reusch vom IFM-GEOMAR in Kiel. Denn Zostera marina zersetzt sich extrem langsam. Das wussten schon die Holländer im Mittelalter und nutzten das Seegras.....
Generalplanung für das europäische Projekt Aurora Borealis vergeben
Geschrieben von Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Mittwoch, 19. Dezember 2007. Bisher wurde dieser Artikel 112 mal aufgerufen
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Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren die Generalplanung für den Neubau des Forschungsbohreisbrechers Aurora Borealis an das Ingenieurbüro SCHIFFKO GmbH – Forschung und Entwicklung maritimer Systeme in Hamburg vergeben. SCHIFFKO wurde 1955 gegründet und gehört seit Jahresende 2006 zum finnischen Wärtsilä Konzern. Aurora Borealis ist als eine Kombination von schwerem Eisbrecher und Mehrzweckforschungsschiff, mit einer fest installierten Bohranlage für das Bohren von Kernen in eisbedeckten Gebieten der Arktis und Antarktis, zu projektieren....