Weltweit kritisieren Forscher das Versagen der Politik in Sachen Klimaveränderung. Diese Inaktivität werde zwangsläufig dazu führen, dass extreme und auch gefährliche Aktionen zur Klimarettung durchgeführt werden müssen, berichtet der Guardian. Gemeint sind damit so genannte Geo-Engineering-Methoden wie etwa das Abblocken der Sonneneinstrahlung oder eine großräumige Düngung der Ozeane mit Eisen. Damit soll verhindert werden, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre die kritische Zahl von 650 ppm (Parts-Per-Million) überschreitet. Derzeit liegt die Konzentration bei rund 385 ppm.
Die Wissenschaftler Brian Launder von der Universität Manchester und Michael Thompson von der Universität Cambridge haben in einer Studie der Royal Society zwar vor den negativen Folgen solcher Geo-Engineering-Aktivitäten gewarnt, dennoch sei dies besser als gar nichts zu tun. Dass etwas getan werden müsse, ist auch für den Wiener Klimatologen Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur klar. "Wir wissen allerdings viel zu wenig darüber, wann der kritische Moment erreicht ist.....
Der aktuelle Stand des Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean
Geschrieben von GeoForschungsZentrum Potsdam am Mittwoch, 19. Dezember 2007. Bisher wurde dieser Artikel 50 mal aufgerufen
Sollten Sie einen defekten Link in unseren Artikeln finden, benachrichtigen Sie uns bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Das Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean (GITEWS) befindet sich auf gutem Weg, wichtige Meilensteine wie die Entwicklung der automatischen Erdbebenauswertesoftware SeisComP3, sowie die Unterwasserkommunikation zur Übertragung der Druckdaten vom Ozeanboden an ein Warnzentrum sind bereits entwickelt. Auch liegen Berechnungen von Ozeanmodellen inklusive der Quellmodellierungen vor und stehen in einer Datenbank zur Verfügung. Der Betriebsstart Ende 2008 kann somit in Angriff genommen werden. Dieses positive Fazit zieht das GITEWS-Konsortium deutscher Geo- und Meereswissenschaftler anlässlich des bevorstehenden dritten Jahrestages der Katastrophe vom 26.12.2004.
Direkt nach der Katastrophe, die seinerzeit nahezu einer Viertelmillion Menschen das Leben kostete, erteilte die Bundesregierung der Helmholtz-Gemeinschaft, vertreten durch das GeoForschungZentrum Potsdam (GFZ) den Auftrag zur Entwicklung eines Tsunami-Frühwarnsystems...