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Letzte Chance für den Roten Tunfisch

Wenn nicht sofort geeignete Schutzmaßnahmen eingeführt werden und gegenüber der Tunfisch-Mafia rigoros durchgegriffen wird, gibt es diesen schnellen Jäger der Meere schon bald nicht mehr (Grafik: © Manfred Siedler – Aqua-Globe-Project)Der WWF fordert einen Fangstopp für den bedrohten Roten Tunfisch (auch Blauflossen Tun oder Atlantischer Tun genannt) im Mittelmeer. Der Bestand des beliebten und teuren Speisefisches, der vor allem in japanischen, europäischen und US-amerikanischen Edelrestaurants angeboten wird, steht vor dem Kollaps. „Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Tun noch zu retten“, erklärte Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm am Rande der heute beginnenden Tunfisch-Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch. Dort tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt.

Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die ICCAT-Staaten hatten die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei lag der tatsächliche Fang allein im letzten Jahr bei etwa 60.000 Tonnen. Vor allem die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien......

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Geschrieben von SPIEGEL ONLINE am Donnerstag, 13. Dezember 2007.
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Grönländisches Eis: Bisher gehen Klimaforscher davon aus, dass das Inlandeis nur langsam abschmilzt. - Fotoquelle: SPIEGEL ONLINENeueste Schätzungen eines Nasa-Klimaforschers geben dem Eis des Arktischen Ozeans gerade noch eine Hand voll Jahre. Auch wenn sich über die Zahl im Detail streiten lässt, deutet vieles darauf hin, dass die Polkappe viel schneller schmilzt als bisher befürchtet.

Dieser Sommer war verheerend für das Eis der Arktis, so viel ist sicher. Es gibt zwei weitgehend voneinander unabhängige Probleme: Die Fläche des arktischen Meereises war in diesem Jahr fast ein Viertel kleiner als jemals beobachtet. Nach aktuellen Nasa-Satellitendaten hat das Eis damit gerade einmal die Hälfte der Ausdehnung des Jahres 2004. Außerdem schmolzen Milliarden Tonnen zusätzlich von Grönlands Inlandeis ab...

Artikel weiterlesen auf SPIEGEL ONLINE (Internet-Link)

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