Brennbares Gas, in Eis eingeschlossen: Methanhydrat gilt als begehrter Energieträger für die Zeit nach dem Öl. Doch Methan ist gefährlich - es zählt zu den schädlichsten Klimagasen. Nun haben US-Geologen die Methanhydrat-Vorkommen der USA geschätzt.
Das Erdöl wird knapper, der Klimawandel hat bereits begonnen, nächstes Jahr wird die Welt um ein neues Abkommen zur Reduktion des Treibhausgas-Ausstoßes ringen. Schon steht der nächste Klimakiller in den Startlöchern: Methanhydrat - auf dem Meeresboden in Eis eingeschlossenes brennbares Methangas. Wird es freigesetzt, richtet das Methan - mehr als 20 mal so klimaschädlich wie CO2 - sein Unheil direkt in der Atmosphäre an. Wird es verbrannt, entsteht CO2.
Als möglicher Nachfolger des Öls ist Methanhydrat schon jetzt eine begehrte Ressource. Die Weltvorräte des gefrorenen Gases sind enorm: In Form von Methanhydrat, so die Schätzung der Geologen, ist vermutlich deutlich mehr Kohlenwasserstoff gebunden als in allen noch vorhandenen Vorkommen von Kohle, Gas und Erdöl zusammen. Das weckt Begehrlichkeiten.....
Geschrieben von spektrumdirekt am Donnerstag, 13. Dezember 2007. Bisher wurde dieser Artikel 87 mal aufgerufen
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Na also, geht doch, möchte man angesichts der drei Länder von drei Kontinenten sagen, die die ersten kohlenstofffreien Länder der Welt werden wollen. Neuseeland in Ozeanien, Costa Rica in Amerika und das europäische Norwegen haben sich diesem ehrgeizigen Ziel verschrieben.
Für Achim Steiner, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, sind die drei Staaten drei Beispiele für die weltweite Strömung von Staaten, Ländern, Städten, Unternehmen, nicht zu warten bis sich die internationale Gemeinschaft über einen globalen Klimavertrag geeinigt hat, sondern hier und jetzt zu handeln....
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