Auf einer hochkarätig besetzten Tagung, die jetzt im Bremer MARUM stattfand, beschäftigten sich mehr als drei Dutzend Klimaforscher mit den Tiefenströmungen des Weltmeeres. Im globalen Klimageschehen kommt dabei dem Atlantischen Ozean eine Schlüsselrolle zu. Ziel des Workshops war es, das Material für einen "eiszeitlichen Ozeanatlas" zusammen zu tragen. Er soll möglichst viele der Datensätze enthalten, mit denen Klimaforscher das Geschehen im eiszeitlichen Weltmeer rekonstruieren können. Im Blickpunkt der Bremer Tagung stand die Frage, wie die Tiefseeströmungen auf große klimatische Veränderungen reagieren. Diskutiert wurde dies am Beispiel der letzten Eiszeit, die ihren Höhepunkt vor rund 21.000 Jahren erreichte. Der Hintergedanke der Forscher: Wer die Auswirkungen vergangenen Klimaereignisse versteht, kann sich ein besseres Bild über zukünftige Szenarien verschaffen. Denn klar ist: Der tiefgreifende Klimawandel, den wir derzeit erleben, wird sich auch auf das globale System der Ozeanströmungen auswirken.....
Geschrieben von Tilo Arnhold / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ am Freitag, 30. November 2007. Bisher wurde dieser Artikel 151 mal aufgerufen
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Einheimische Wasserfrösche können durch neu eingewanderte oder importierte Arten verdrängt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine französisch-deutsche Studie.
Die Wissenschafter hatten Populationen von Wasserfröschen in Frankreich und Nord-Spanien untersucht und stellten dabei fest, dass der eigentlich nur in Osteuropa verbreitete Seefrosch (Rana ridibunda) das Potential besitzt, einheimische Wasserfrösche wie den Grafschen Hybridfrosch (Rana grafi) oder den Iberischen Wasserfrosch (Rana perezi) zu verdrängen. Diese Fähigkeit begründe sich u.a. darauf, dass der Seefrosch länger lebe und schneller wachse als die einheimischen Arten. Zudem würden die Seefroschweibchen...